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| 17:42 Uhr

Neustart am Großräschener See nach Insolvenz
IBA-Terrassen-Café wird Besucherzentrum mit Bistro

 Am Karfreitag öffnet das ehemalige Café an den IBA-Terrassen in Großräschen wieder – als Besucherzentrum mit Bistro.
Am Karfreitag öffnet das ehemalige Café an den IBA-Terrassen in Großräschen wieder – als Besucherzentrum mit Bistro. FOTO: Uwe Hegewald
Großräschen. Nach der überraschenden Insolvenz des Restaurants am Großräschener See öffnet das Haus am Karfreitag wieder. Von Jan Augustin

Als Besucherzentrum mit Bistro wird das ehemalige Café und Restaurant an den IBA-Terassen am Großräschener See am Karfreitag wieder die Türen für die Besucher öffnen. Darüber informiert Dr. Cornelia Wobar, Prokuristin der Bau- und Betreibergesellschaft IBA-Terrassen mbH, am Montag. „Geplant sind ein Frühstücksangebot, ein Mittagsimbiss, Kaffee und Kuchen, Großräschener Wein und Käse, Bier, Cocktails und kleine Snacks am Abend“, erläutert Wobar. Außerdem soll es touristische Informationen geben, einen Shop und eine Ausstellung. Für die Sommermonate ist eine Ausdehnung der Öffnungszeiten am Wochenende bis zum Sonnenuntergang geplant, unter der Woche bis 18 Uhr. „Wie in IBA-Zeiten laden im Außenbereich wieder Liegestühle auf der Terrasse zum Relaxen mit Blick auf den Großräschener See ein“, so Wobar.

Die IBA-Terrassen mbH hat ehemalige Mitarbeiter des Cafés eingestellt, um den zusätzlichen Bedarf an Arbeitskräften zu decken. Trotzdem ist das Besucherzentrum mit Bistro ein anderes Unternehmen, kann also keine Gutscheine des vorherigen Gastronomen einlösen, betont Wobar. „Bereits während der Gespräche mit dem Insolvenzverwalter wurde versucht, Lösungen für bestehende Reservierungen von Hochzeiten und Familienfeiern zu finden“, erläutert die Prokuristin. Besonders das Seehotel und das Haus Vier haben viele der Termine übernommen. Das neue Gastronomiekonzept im Haus 1 ist nicht für große Familienfeiern und Hochzeiten ausgerichtet.

Anfang des Jahres hatte Gastronom Rico Lehmann überraschend Insolvenz für das Haus angemeldet. Die Stadt Großräschen und die Bau- und Betreibergesellschaft als Vermieter sind sofort in die Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter gegangen, „um schnellstmöglich eine Lösung“ zu finden, erläutert Cornelia Wobar. Dennoch habe es gedauert, um den langjährigen Pachtvertrag aufzulösen und alle wichtigen Punkte der Insolvenz zu klären. Inzwischen sei es aber gelungen, ein Konzept für den gut nachgefragten Gastronomiestandort zu entwickeln.

 Am Karfreitag öffnet das ehemalige Café an den IBA-Terrassen in Großräschen wieder - als Besucherzentrum mit Bistro.
Am Karfreitag öffnet das ehemalige Café an den IBA-Terrassen in Großräschen wieder - als Besucherzentrum mit Bistro. FOTO: Uwe Hegewald