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Großräschen: Hundesteuer wird teurer

Ein Hund kostet Geld.
Ein Hund kostet Geld. FOTO: Fotolia
Großräschen. In Großräschen soll die Haltung von Hunden ab nächstem Jahr teurer werden. Die von der Verwaltung erarbeitete Satzung ist im Hauptausschuss am Montagabend auf breite Zustimmung gestoßen. Andrea Budich

Beschlossen werden soll die neue Hundesteuersatzung am kommenden Mittwoch bei der Stadtverordnetenversammlung.

Vorgesehen ist, den jährlichen Steuerbetrag für einen Hund von bisher 37 Euro auf 42 Euro anzuheben. Für den zweiten im Haushalt lebenden Hund sind 66 Euro statt bisher 61 Euro zu bezahlen. Bei jedem weiteren Hund sinkt die Steuer von bisher 92 Euro auf 90 Euro. Für als gefährlich eingestufte Vierbeiner sind mit 504 Euro gleichfalls geringfügig weniger Steuern zu entrichten. Kampfhunde sind im Großräschener Stadtgebiet jedoch nicht gemeldet.

Mit der geplanten Erhöhung um jeweils fünf Euro beim ersten und zweiten Hund liegt die Seestadt Großräschen regional im Mittelfeld. In Senftenberg und Lauchhammer müssen Hundefreunde für ihre Lieblinge mit 51 Euro (für den ersten Hund) noch tiefer in die Tasche greifen. In Schipkau (27 Euro) und Ruhland (35 Euro) fällt die Steuer niedriger als in Großräschen aus. "Bei einer moderaten Anhebung dieser Größenordnung muss niemand seinen Hund abschaffen", warb Stadtoberhaupt Thomas Zenker (SPD) bei den Abgeordneten um Zustimmung.

Die derzeit gültige Hundesteuersatzung hat in Großräschen seit 16 Jahren Bestand. Mit der Anpassung würden sich die Einnahmen der Stadt von bisher 25 000 Euro auf 29 000 Euro erhöhen. Gemeldet sind in Großräschen aktuell 663 Hunde. Seit zwei Jahren gibt es bei der Hundehaltung in der Seestadt wieder einen Trend nach oben.