Am kommenden Dienstag wird der Geschäftsführer des Unternehmens, Thomas Goebel, einen Bescheid in Höhe von rund 77 800 Euro für das Projekt "Nachhaltige Wärmeproduktion aus Landschaftspflegeheu" entgegennehmen.

Die Spreewaldbauern wollen für eine dezentrale Stroh-Feuerungsanlage rund 173 000 Euro investieren. Verbrannt wird das Heu von besonders feuchten Spreewaldwiesen, das nicht als Futter verwertet werden kann. Die in der neuen Anlage gewonnene Wärme wird im Hofladen, in der "Bauernküche", in Werkstätten und Lagerhallen und in den Verwaltungsgebäuden des Betriebs eingesetzt.

Der Betrieb bewirtschaftet 1200 Hektar Ackerland und rund 300 Hektar Grünland. Davon befinden sich etwa 250 Hektar Dauergrünland in der Schutzzone II des Biosphärenreservates Spreewald.