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| 19:24 Uhr

Riesige Resonanz auf 14-Millionen-Investition in Schipkau
Glücksfall: Altwerden in Schipkau

Geradezu aus den Händen gerissen wurde Vorhabenträger Josef Meier (l.) die Informationsbroschüre zur neuen Schipkauer Wohnresidenz.  °
Geradezu aus den Händen gerissen wurde Vorhabenträger Josef Meier (l.) die Informationsbroschüre zur neuen Schipkauer Wohnresidenz. ° FOTO: Konzag/Gemeinde Schipkau / Martin Konzag
Schipkau. Schipkaus 14-Millionen-Investition für eine Senioren-Wohnresidenz trifft bei Alten voll ins Schwarze: Jetzt wurden die Beratungstermine im Minutentakt vereinbart. Erster Spatenstich soll noch in diesem Jahr sein. Von Andrea Budich

Diese 14-Millionen-Euro-Investition ist für die Großgemeinde ein echter Paukenschlag. Das ist bei der Eröffnung des Kontaktbüros für den Bau der Wohnresidenz mit 108 Wohnungen für ältere Menschen deutlich spürbar. Das Interesse aus Schipkau und den Nachbarorten ist riesig. Für zwei komplette Wohngebäude konnten seit der ersten Veröffentlichung bereits Vorverträge geschlossen werden. Auch im neuen Kontaktbüro in der Ladenstraße reißt am Eröffnungstag die Schlange der Interessenten nicht ab. Im Minutentakt werden Beratungstermine vereinbart.

Erst im April hatten die beiden Investoren Robert Müller und Josef Meier die Hammer-Investition auf einer Brachfläche in Schipkaus Ortsmitte öffentlich verkündet. Neben dem Bau von 108 barrierefreien Wohnungen, zählen auch ein  Café, ein Empfang, eine kleine  Arztpraxis und Einrichtungen eines Pflegedienstes zum Vorhaben.

Dazu sollen sechs Gebäude auf einer parkähnlichen Fläche inmitten des Ortes platziert werden. Die Lage ist ideal. Arzt, Apotheke, Ladenstraße und Sparkasse sind über kurze Wege erreichbar. „Wir wollen älteren Menschen Wohnraum mit Lebensqualität bieten, und das nicht fernab, sondern mitten im Leben“, erklärt der frühere Lausitzring-Chef Josef Meier.

Bauvorbereitende Arbeiten sollen noch im Spätherbst diesen Jahres starten. Ab Sommer 2019 sind die ersten Wohnungen bezugsfertig. Allein im ersten Bauabschnitt mit 54 Wohnungen, die maßgeschneidert sind für ein selbstbestimmtes Leben im Alter, werden knapp sieben Millionen Euro investiert.

Mit dem Projekt verfügt Schipkau künftig über eine optimale soziale Infrastruktur. Die Pflegeeinrichtungen in Annahütte, das ASB-Demenzzentrum in Klettwitz und die Schipkauer Wohnresidenz gehören dazu. Für Bürgermeister Klaus ­Prietzel (CDU) zahlt es sich damit jetzt aus, so hartnäckig für eine Wiederbelebung der Brachfläche im Ortskern gekämpft zu haben.