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Gewittersturm hat Wald der Oberförsterei verschont

Auch im Wald zwischen Peickwitz und Schwarzbach hat der Sturm einzelne Bäume zu Fall gebracht.
Auch im Wald zwischen Peickwitz und Schwarzbach hat der Sturm einzelne Bäume zu Fall gebracht. FOTO: Rasche/str1
Senftenberg. Die beiden schweren Gewitterfronten mit Sturm in Orkanstärke 12 haben am 22. Juni Bäume wie Streichhölzer umknicken lassen oder samt komplettem Wurzelteller zu Fall gebracht. Andrea Budich

Sturmschäden hat es auf kleinen Einzelflächen vor allem im Wald rund um Ortrand, Lindenau und Großkmehlen gegeben. Betroffen sind auch vorgeschädigte Bestände bei Frauendorf. Das bestätigt die zuständige Revierförsterin Ellen Zschech aus Hermsdorf. An der Pulsnitz und am Radweg von Lindenau nach Kmehlen sind auch alte Pappeln umgebrochen.

Was das Revier der gesamten Oberförsterei Senftenberg (Altkreis Senftenberg) betrifft, halten sich die Schäden insgesamt in Grenzen. Betroffen sind in der Regel nur einzelne Bäume. "Wir sind verschont geblieben und hatten großes Glück. Ein Schaden von nennenswerter wirtschaftlicher Größe ist nicht eingetreten", bestätigt Lutz Schaffrath von der Oberförsterei Senftenberg. Der Sturm habe punktuell gewütet, aber keine flächendeckende Schneise der Verwüstung geschlagen wie einst Kyrill.

Bei der Aufarbeitung der Sturmschäden werden die privaten Waldbesitzer von den zuständigen Revierförstern unterstützt. Die Aufräumarbeiten haben bereits begonnen. "So wird der Schaden nicht noch größer", betont Ellen Zschech, die für 3000 Hektar Wald bis nach Frauwalde zuständig ist.