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| 18:19 Uhr

Mehr Lohn gefordert
Gewerkschaft sieht Landkreis bei Tarifverhandlung in Pflicht

Die Rettungsdienstmitarbeiter aus Senftenberg wollen so viel wie ihre Kollegen in Calau, Großräschen, Lübbenau und Lauchhammer verdienen. Dafür demonstrierten sie vor der jüngsten Kreistagssitzung in Lübbenau.
Die Rettungsdienstmitarbeiter aus Senftenberg wollen so viel wie ihre Kollegen in Calau, Großräschen, Lübbenau und Lauchhammer verdienen. Dafür demonstrierten sie vor der jüngsten Kreistagssitzung in Lübbenau. FOTO: Jan Augustin / LR
Lübbenau. Verdi fordert mehr Lohn für Rettungsdienstmitarbeiter und für nichtärztliches Klinikum-Personal.

Im Tarifstreit für mehr Lohn für das nichtärztliche Personal im Klinikum Niederlausitz und für die Senftenberger Rettungsdienstmitarbeiter hat die Gewerkschaft Verdi jetzt auch den Landkreis Oberspreewald-Lausitz in die Pflicht genommen. Vor der jüngsten Kreistagssitzung in Lübbenau machten Gewerkschafter mit einer Transparent-Aktion auf ihre Situation aufmerksam. Der Landkreis als alleiniger Gesellschaft des Klinikums trägt als Eigentümer neben der Geschäftsführung eine Mitverantwortung für die Gesellschaft und für deren Beschäftigte, sagte Gewerkschafter Ralf Franke. Für die Krankenhausbeschäftigten fordert er unter anderem die Erhöhung der Entgelte um neun Prozent, um somit das Tarifniveau des Cottbuser Carl-Thiem-Klinikums zu erreichen. Die 35 Mitarbeiter der Senftenberger Rettungswache und die zehn Rettungsdienstbeschäftigten der Luftrettung sollen indes so viel verdienen wie ihre Kollegen in Calau, Großräschen, Lübbenau und Lauchhammer. Das Thema spielte während der Kreistagssitzung nur eine untergeordnete Rolle. Landrat Seigurd Heinze (parteilos) verwies auf die Tarifverhandlungen, sagte aber auch, dass es in der Vergangenheit bisher immer zu einer Einigung gekommen sei.

(jag)