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Gespinste und Flaute im Nest

FOTO: Privat
Tettau/Großkoschen. Die Gespinstmotte hat bei Tettau und entlang der B 169 einige Bäume und Sträucher eingewebt. Die Raupen des etwa zwei Zentimeter kleinen und ungefährlichen Nachtfalters fressen teilweise die Blätter der Wirtspflanzen vollständig ab, bevor sie sich verpuppen. Kathleen Weser

Die Gehölze treiben dann ab Mitte Juni zum Johannistrieb nochmals aus. Meist werden Pfaffenhütchen, Frühe Traubenkirsche, Weidensträucher oder teilweise auch die Pappel befallen, bestätigen die Experten der Kreis-Naturschutzbehörde.

Aus zwei Starkästen im Garten von Klaus Hirsch in Großkoschen ist die erste Brut schon ausgeflogen. Im Nest, auf das das Auge der Kamera schaut, herrschte aber eine Geburtsflaute. Jetzt ist das Nest für die zweite Brut bereitet - und das erste Ei gelegt. Naturfreund Klaus Hirsch muss die Neugierigen, die das Treiben in der Staren-Wohnstube verfolgen wollen, nun nicht mehr vertrösten.