ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 00:00 Uhr

Geschwächter Vater-Wolf des Milkeler Rudels eingeschläfert

Der tote Wolf wird jetzt von Experten des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin untersucht. Foto: Landratsamt Görlitz
Der tote Wolf wird jetzt von Experten des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin untersucht. Foto: Landratsamt Görlitz FOTO: Landratsamt Görlitz
Königswartha. Der vor einigen Tagen bei Königswartha (Landkreis Bautzen) gefundene Wolf ist eingeschläfert worden. red/ald

Das teilt das Landratsamt Görlitz mit. Nach ärztlicher Untersuchung und Rücksprache mit Fachleuten habe die Naturschutzbehörde entschieden, das verletzte Tier nicht weiter behandeln zu lassen.

Der Wolf wies mehrere entzündete Wunden auf. Möglicherweise hat eine Blutvergiftung das Tier geschwächt. Um das zu klären, ist der Kadaver zur weiteren Untersuchung ins Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nach Berlin gebracht worden.

Bei dem Tier handelt es sich um das Vatertier des Milkeler Rudels, das im Lausitzer Seenland lebt. Dieser ist der zweite tote Wolf in diesem Jahr. Im Januar wurde bereits die Fähe des Daubaner Rudels überfahren.