Die Gäste hatten nicht nur große Besetzungssorgen, sondern auch einen Tag erwischt, an dem überhaupt nichts zusammenlief.

Schon in den ersten Aktionen war zu erkennen, dass auf dem harten und holprigen Platz geradliniges Spiel mit viel Laufbereitschaft gefragt war, um die kämpferisch agierenden Friedersdorfer in Schach zu halten. Es gelang aber nicht, die robusten, aber fairen Aktionen zu unterbinden. So wurde fast jeder Zweikampf verloren und der Gegner zu Kontern eingeladen. In der 12. und 20. Minute führten solche verlorenen Bälle zur 2:0-Führung der Gastgeber.

Nach dem Wechsel kam dann die beste Zeit der Gäste, aber weder Marco Nitzsche noch Martin Nitzschner konnten ihre guten Gelegenheiten nutzen. In der 63. Minute fiel die Entscheidung: Eine Flanke wurde unterlaufen. Der Gegner hatte leichtes Spiel zu vollenden.

Danach lief überhaupt nichts mehr. Die Gastgeber kamen zu einfach herausgespielten Toren, indem sie immer wieder die Unzulänglichkeiten im Ruhlander Spielaufbau ausnutzten. Am Ende dieses enttäuschenden Spieles half nur noch der Spruch, dass es schlimmer nicht mehr werden kann.