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| 18:34 Uhr

Meuro
Befreiungsschlag für Meuros Wehr

Meuros Wehr bekommt ein neues Domizil. Die Baugrube für die neue Fahrzeughalle wird derzeit ausgehoben.
Meuros Wehr bekommt ein neues Domizil. Die Baugrube für die neue Fahrzeughalle wird derzeit ausgehoben. FOTO: Gemeinde Schipkau / Martin Konzag
Meuro. Umbau des ortsbildprägenden Gerätehauses und des Festplatzes ist gestartet. Von Andrea Budich

Ein Brand, der seit vielen Jahren des immer wieder Vertröstetwerdens im Dorf geschwelt hat, ist seit Wochenbeginn in Meuro gelöscht. Das viel zu enge und kleine Gerätehaus aus dem Jahr 1934 wird jetzt um- und ausgebaut. Für Meuros Feuerwehrkameraden, aber auch für alle anderen Vereine im Ort ist das ein echter Sommer-Volltreffer.

Die Arbeiten sind nur wenige Tage nach der Auftragsvergabe durch die Gemeindevertretung gestartet. Die Baugrube für die neue Fahrzeughalle wird bereits ausgehoben. Die Ortswehr hat inzwischen ein Ausweichquartier bezogen.

Neben den Arbeiten an der Feuerwehr soll auch die Umgestaltung des Umfelds in den kommenden Tagen beginnen. Dazu wird als Erstes der ruinöse frühere Dorfkonsum abgerissen. „Geplant ist hier eine für viele Zwecke nutzbare Freifläche“, informiert Schipkaus Bauamtschef Martin Konzag.

Schipkau wendet für das Vorhaben knapp 600 000 Euro auf und nutzt dabei gleich zwei Förderprogramme. Die Ausschreibung der Bauleistungen bescherten laut Martin Konzag eine finanzielle Punktlandung. Bis zum Spätherbst soll der Rohbau stehen und das Gesamtprojekt bis zum Frühjahr 2019 fertiggestellt sein.

Die Diskussion um einen Neu- oder Umbau hatte im Schipkauer Ortsteil für einen ordentlichen Funkenflug zwischen den Kameraden und dem Gemeinderat gesorgt. Schließlich war das Gerätehaus  so klein, dass das Tragkraftspritzenfahrzeug ohne Spiegeleinklappen nicht ins Freie befördert werden konnte. Jetzt soll der bestehende Klinkerbau der freiwilligen Wehr zu einem Gebäude umgebaut werden, das auch von Meuros zahlreichen Vereinen und der Dorfgemeinschaft mitgenutzt werden kann. Meuro ist die letzte der sechs Schipkauer Ortswehren, die nun ein zeitgemäßes Depot nach heutigen Anforderungen erhält.

Angesichts der derzeit brenzligen Gefahrenlage aufgrund der extremen Trockenheit unterstreicht Bürgermeister Klaus Prietzel (CDU), dass die Investitions-Entscheidung letztlich goldrichtig war.