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| 10:17 Uhr

Georg Dürrschmidt: "Ich gebe niemals auf"

Porträt. Vor seiner Wahl zum Landrat im Jahr 2006 füllte der CDU-Politiker Georg Dürrschmidt einen Fragebogen der RUNDSCHAU aus. LR-Online dokumentiert einige Passagen der Selbstauskunft. red/nm

geboren am: 16. Dezember 1958

aufgewachsen in: Gimmeldingen, das ist in Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz)

in der Region: seit 1990

Familienstand: verheiratet, drei Kinder, ein Enkelkind

Beruf: Kaufmann; seit acht Jahren kaufmännischer Leiter des Familienunternehmens

Politisch aktiv, weil: mich die Politik an sich in die Politik getrieben hat. Es hat mir damals in Großräschen in einigen Punkten nicht gefallen, wie dort Politik gemacht wird. Alles weitere hat sich ergeben.

Ich schätze an mir . . . : Durchsetzungsvermögen und Durchhaltevermögen und dass ich mich genau informiere, bevor ich etwas entscheide.

Ich schätze an anderen . . . : Vertrauen und Liebenswürdigkeit – dass man mit Respekt miteinander umgeht und immer auf Augenhöhe mit dem anderen ist.

Mich zieht an: Liebenswürdigkeit, Respekt, Offenheit und Ehrlichkeit.

Mich stößt ab: Ignoranz – wenn jemand partout die Argumente des anderen nicht nachvollziehen will.

Mein Lebensmotto ist: nicht aufgeben

Warum ich hier lebe: Ich habe hier meine Frau kennen gelernt. Und mir hat es gefallen, dass hier jeder Tag Veränderung ist. Auch, wenn es nicht einfach ist. Es ist auch eine schöne Region, hier entsteht etwas. Ich mag die Region und die Menschen.

Was ich gerne verändern würde: Dass die Menschen mehr Verständnis füreinander aufbringen.

Von allem, was ich bisher erreicht habe, bin ich zufrieden mit: Dass unsere Familie zufrieden und harmonisch zusammenleben kann – und dass sich unsere große Familie einmal im Jahr trifft.

Mein größter Fehler war: Das mag überheblich klingen, aber ich glaube nicht, dass ich schon große Fehler in meinem Leben gemacht habe. Weil ich die Philosophie vertrete: Selbst wenn man Fehler gemacht hat, kann sich das zum Vorteil wenden, wenn man etwas daraus gelernt hat.

Gästen zeige ich am liebsten: Das Touri-Programm – Tagebau Großräschen, Spreewald, die F 60, Dresden. Gäste sollen auch einen Eindruck davon bekommen, wie ich die Region wahrnehme – mit allen Licht- und Schattenseiten.

Vor meinen Gästen verstecke ich: nichts – ich habe nichts zu verstecken.