Aus Mais, Luzernen und sonstigen nachwachsenden Rohstoffen sowie aus der Gülle der eigenen Tiere wird in einer Biogas-Anlage am Rande ihres Hofes Elektrizität erzeugt. Insgesamt wird nach den aktuellen Erweiterungen eine Leistung von 500 000 Kilowatt-stunden pro Jahr erreicht werden können. „Das reicht im Prinzip für ganz Peickwitz“ , erklärt Frank Domin. Der produzierte Strom wird in die Netze der Envia eingespeist. Die durch das Erneuerbare-
Energien-Gesetz garantierte Vergütung sichert ihnen dabei die Rentabilität.
Für den Bau von zwei rund 1000 Kubikmeter großen Betonbehältern hatten sich die Landwirte Hilfe von einer Spezial-Firma aus Süddeutschland geholt. Alles andere haben die Domins in Eigenregie durchgeführt, um die Investitionskosten so gering wie möglich zu halten.
Für den Betrieb der Biogas-Anlage werden täglich fünf bis sechs Tonnen Biomasse benötigt. Anders als bei anderen Anlagen dieser Art in der Region, wird die Biomasse hier vollständig durch die eigene landwirtschaftliche Produktion gewonnen. Etwa ein Drittel der insgesamt rund 280 Hektar großen Anbaufläche der beiden Peickwitzer Landwirte dient somit allein der Stromerzeugung.