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| 02:52 Uhr

Gemälde und Aquarell von gebürtigem Senftenberger

Das Gemälde "Stadtstruktur" von Gerhard Elsner wird jetzt in der Kunstsammlung Lausitz gezeigt.
Das Gemälde "Stadtstruktur" von Gerhard Elsner wird jetzt in der Kunstsammlung Lausitz gezeigt. FOTO: Museum OSL
Senftenberg. Der Maler Gerhard Elsner, 1930 in Senftenberg geboren, hat der Kunstsammlung Lausitz ein Gemälde und ein Aquarell geschenkt. Das teilt Jenny Linke, die Sprecherin des Museums Schloss und Festung Senftenberg, mit. Kathleen Weser

Als 17-Jähriger hatte der Künstler seine Geburtsstadt früh in Richtung Süddeutschland verlassen. An den Kunstakademien in Freiburg und Karlsruhe ließ sich Elsner zum Maler ausbilden. Seit 1957 war er als Künstler und Kunstpädagoge in Offenbach, Frankfurt/Main und Überlingen tätig. Heute liegt sein Arbeits- und Lebensmittelpunkt in München. Aus gesundheitlichen Gründen kann der Künstler seine Geburtsstadt nicht mehr selbst bereisen.

"In seinem vielgestaltigen Lebenswerk spielt die moderne Stadt in Beziehung zum Menschen eine der immer wiederkehrenden Hauptrollen", beschreibt Bernd Gork die Werke Gerhard Elsners. "Zunächst stärker dem sichtbaren Gegenstand verpflichtet, wurde die Abstraktion stetig vorangetrieben." Das übereignete Gemälde "Stadtstruktur" aus dem Jahr 2008 in Acryl und Öl ist Bestandteil einer späten Werkgruppe von Städtebildern. Mit dichten unruhigen Lineaturen überzogen, die den Bildgegenstand nur noch erahnen lassen, werden die städtebaulichen Strukturen in Verbindung mit hektischer Betriebsamkeit versinnbildlicht. Im Schaudepot des Senftenberger Museums wird das Gemälde nun ausgestellt. Das zweite Werk, ein Aquarell (1974), wird im nächsten Jahr Bestandteil der Ausstellung "30 Jahre Kunstsammlung Lausitz - Arbeiten auf Papier" sein.