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Gefahr von Unfällen durch wechselndes Wild derzeit groß

Senftenberg. Wild kommt derzeit im Raum Senftenberg oft unter die Räder. Im Bereich der Polizeiinspektion Oberspreewald-Lausitz sind auch Mittwoch und Donnerstag wieder mehrere Kollisionen mit erheblichen Sachschäden verzeichnet worden. Kathleen Weser

Das bestätigt Polizeisprecher Torsten Wendt. Bei Guteborn ist einem Pkw-Fahrer ein Reh ins Fahrzeug gelaufen. Auf der Bundesstraße 169 bei Lauchhammer krachte es auch, weil Rehwild die Fahrbahn plötzlich querte. Das Tier verendete. Der Sachschaden liegt bei 2500 Euro. In der Nacht zum Donnerstag sind bei Großräschen ein Auto und ein Reh zusammengestoßen. Das Tier flüchtete. Auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Jannowitz und Hermsdorf hat es ebenfalls gekracht, weil ein Reh einem Pkw-Fahrer vor den Kühler gelaufen war. Etwa 3000 Euro hoch ist der Schaden am Fahrzeug. Ein Auto und ein Reh stießen gestern in der Frühe nahe Biehlen zusammen. Die Schadensbilanz: mehrere Hundert Euro. Bei Lindenau hat ein Lastkraftwagen-Fahrer mit seinem Brummi ebenfalls ein Reh erfasst, das die Straße querte. Das tote Tier und Beulen, deren Reparaturkosten auf etwa 2000 Euro geschätzt werden, sind zu beklagen. Erhöhte Vorsicht wird den Fahrern derzeit vor allem bei einbrechender Dunkelheit und zur Nacht wegen stark wechselnden Wildes abverlangt.