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Gefahr für Leib und Leben am Senftenberger Steindamm

Obwohl aus Richtung Bahnhofstraße wegen der Baustelle gar kein Auto kommen kann, müssen die Pkw an der Ampelkreuzung Steindamm/Grünstraße immer brav bei Rot warten.
Obwohl aus Richtung Bahnhofstraße wegen der Baustelle gar kein Auto kommen kann, müssen die Pkw an der Ampelkreuzung Steindamm/Grünstraße immer brav bei Rot warten. FOTO: Rasche
Senftenberg. Gefahr für Leib und Leben für Fußgänger sowie behinderte Menschen sieht Manfred Müller, Vorsitzender der Bezirksgruppe Senftenberg des Blinden- und Sehbehinderten-Verbandes Brandenburg (BSVB), im Falle der Abschaltung der Ampel an der Kreuzung Steindamm/Grünstraße. Aufgrund der Sperrung wegen der Bauarbeiten an der benachbarten Kaufhaus-Kreuzung habe sich vielen Autofahrern die Frage nach dem Sinn für den Betrieb dieser Lichtsignalanlage gestellt. tr

„Wer als Fußgänger aus Richtung Gericht ins Stadtzentrum will, hat ohne die Ampel kaum eine Chance, den Steindamm gefahrlos zu überqueren“, argumentiert Müller. Er schlägt an der Kreuzung zudem einen Fußgängerüberweg vor. Der Vorsitzende des BSVB Senftenberg ist von der Polizei zur Ampelproblematik am Steindamm angehört worden. Darüber hinaus weist das Straßenverkehrsamt als „Ampelverantwortlicher“ darauf hin, dass die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer absolute Priorität genieße. Außerdem seien Eingriffe in die Ampelregelung zeit- sowie kostenintensiv und könnten nur von Spezialfirmen vorgenommen werden. Kreissprecherin Dunja Matschke kündigte an, dass in einigen Wochen ohnehin der Verkehr wieder von der Briesker Straße in die Kreuzung Steindamm/Grünstraße einfließen werde und sich damit alle Diskussionen erledigt hätten. tr