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| 18:09 Uhr

Pfarrerwort
Gedanken zum Sonntag Trinitatis

Pfarrer i. R. Manfred Hornich, Spremberg
Pfarrer i. R. Manfred Hornich, Spremberg FOTO: Manfred Hornich
Eines jeden Menschen Gott -Vater, Sohn und Heiliger Geist- * Schreib nicht: „Eines jeden Menschen Gott“. Das geht zu weit, das stört, das ist bigott und wider den Verstand.

Doch ist bekannt, was Gott zu allen Zeiten spricht: Du sollst und du sollst nicht. Und das: Am Anfang schuf Gott der Herr Himmel, Erde, Luft und Meer. Ist das zu glauben, wohl zu schwer? Ist Gott also ein leidiger Konkurrent dem Anspruch, der sich wissend nennt? Ist er ein menschliches Produkt, der Angst geschuldet, wenn’s mal spukt? Ist er ein rätselhaftes Unikum im „Urknall“-Univer(si)um?

Wer ist der, der den Menschen schuf und opfert seinen guten Ruf, der liebt und gibt und schuldig spricht und nimmt auf sich das Weltgericht? Es geht nicht ohne Trinität, auch wenn es fad schmeckt, wie Diät. Gott ist uns Vater durch den Sohn, erhöht bei Gott, das ist sein Lohn. Fürsprecher und Gnadentür- für ihn die Pflicht, für uns die Kür.

 Der Heilig Geist bezeugt uns dies, so kommen wir ins Paradies. Er zeigt uns, wie es um uns steht, und wie es mit uns weitergeht. Er weist auf Gottes Realität und gibt uns Lebensqualität, auf Jesus und begabt zugleich, macht irdisch Arme, himmlisch reich.

 Er tröstet und er macht uns Mut, entfacht in uns erloschne Glut. Wir wären alle längst schon tot, wer er nicht eines jeden Menschen Gott! Lob, Ehr und Preis sei Gott dem Vater und dem Sohne und Gott dem Heilgen Geist im höchsten Himmelsthrone, ihm dem dreiein´gen Gott, wie es am Anfang war und ist bleiben wird so jetzt und immerdar EG
Pfarrer i. R. Manfred Hornich, Spremberg