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Gartenschüler zeigen Weitblick

Die Wettbewerbsteilnehmer der Gartenschule Lauchhammer mit ihrem Betreuer Fred Hocker.
Die Wettbewerbsteilnehmer der Gartenschule Lauchhammer mit ihrem Betreuer Fred Hocker. FOTO: Stadt Lauchhammer
Lauchhammer. Innerhalb des brandenburgischen Schülerwettbewerbs "Weitblick", an dem sich 24 Schulen mit 155 Aussichts-turmmodellen beteiligt haben, sind auch Schüler der Gartenschule Lauchhammer dabei gewesen. Das teilt Rathaus-Sprecherin Rotraud Köhler mit. KaWe

Die Wettbewerbsaufgabe lautete, einen 80 Zentimeter hohen Aussichtsturm mit einfachsten Baumaterialien zu konstruieren, der mindestens einen Ein-Kilogramm-Beutel Sand tragen kann. Unter den 400 Schülern haben sich Constanze Bergk, Elias Krüger, Jonathan Herz, Hannes Bauer, Richard Schmidt und Steve Uhle aus der Gartenschule der Herausforderung gestellt. Schulleiterin Martina Theunert hatte sie begeistert und Fred Hocker, den Gründer und Leiter des Jugend-forscht-Zentrums Lauchhammer, als Betreuer gewonnen. Seit mehr als 15 Jahren tüftelt und bastelt er gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen an praxisorientierten Erfindungen. "Damit will ich die Begeisterung für die Technik wecken, um vielleicht auch das Interesse an einer technischen Berufswahl zu stärken", so Fred Hocker. Viel handwerkliches Geschick spiegeln die drei Modelle mit den Namen "Fadenspiel", "Falkennest" und "Der Hölzerne" wider. Zu den Gewinnern zählten die Tüftler diesmal zwar nicht, aber die Teilnahme hat den Schülern große Freude gemacht. Bürgermeister Roland Pohlenz (parteilos) hat sich beeindruckt von den Modellen gezeigt, die jetzt bis Anfang Mai im Rathaus-Foyer zu sehen sind. "Wir können stolz sein, dass es kreative Schüler in den Schulen gibt, die sich für anspruchsvolle Projekte begeistern", so der Bürgermeister. Zu einem Konstruktions- und Entwicklungswettbewerb "KonEnt" für Kinder und Jugendliche ruft das "Jugend-forscht-Zentrum" in diesem Jahr im Kreis auf. Ziel des Wettbewerbes ist es, eine Plattform zum Entwickeln, Konstruieren und Bauen zu schaffen, in der die motorischen, handwerklichen und kreativen Fähigkeiten herausgefordert werden. "Die gewonnenen Erfahrungen wollen wir nutzen, um in den nächsten Jahren weitere Einrichtungen für diesen Wettbewerb zu begeistern. Dafür haben wir bereits Unterstützer gefunden", sagt Hocker.