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Ganz Lindenau zu Pfingsten in Feierlaune

Das Schalmeienorchester aus Tettau/Frauenorf führt den Lindenauer Fackelumzug zum Festplatz durchs Dorf.
Das Schalmeienorchester aus Tettau/Frauenorf führt den Lindenauer Fackelumzug zum Festplatz durchs Dorf. FOTO: rkp1
Lindenau/Großkmehlen. Die Gemeinde Lindenau ist am Pfingstwochenende zum 62. Parkfest in bemerkenswerter Feierlaune gewesen. rkp1

Die Gemeinde Lindenau ist am Pfingstwochenende zum 62. Parkfest in bemerkenswerter Feierlaune gewesen. "So viele aktive Mitgestalter aus unserem Dorf hatten wir schon lange nicht mehr," freut sich Cheforganisator André Günther. Spannende Sportwettkämpfe im Fußball, Tennis, Kegeln und interessante Bühnenprogramme zogen zahlreiche Besucher an.

In Topzustand hat Rudi Radeck mit seinem Rasenmäher die Sportanlagen versetzt und damit beste Bedingungen für die vielen Fußballvergleiche geschaffen. Die Familie Bunzel gestaltete mit ihren Helfern einen gut besuchten Mühlentag bereits am Pfingstsonnabend.

Der Heimatverein hatte in den zurückliegenden Wochen eine sehenswerte Sonderausstellung im Torhaus unter dem Motto: "Die Zeit vergeht - die Uhren ticken weiter" auf die Beine gestellt. Uwe Hühne aus Lauchhammer war hier besonders aktiv. Er wird sich um das Erbe des kürzlich verstorbenen Uhrmachers Karl-Heinz Schlodder weiterhin kümmern.

Nach wochenlangem Training hatten die jungen Kegler unter 14 Jahren ihren ersten Wettkampf gegen den Kegelverein Lauchhammer. Diesen verloren sie mit nur einem Punkt und waren darüber so traurig, dass sogar Tränen flossen. In der kommenden Saison will sich diese Mannschaft für den Spielbetrieb anmelden.

Bei der Mini-Playback-Show war das Festzelt gut gefüllt, die Kinder begeisterten mit ihren Auftritten. Mehr als 20 Wettkämpfer trotzten dem anhaltenden Regen am Sonntagvormittag beim 3. Lindenauer Adlerschießen. Bei einem spannenden Wettkampf wurde erstmals mit Ute Kupfer eine Frau Schützenkönigin.

Ein besonderes Geschenk machte Roland Lehnigk aus Leipzig: Er übergab einen Vogelnistkasten beim Pflanzen der Parkfestlinde. Es ist inzwischen schon der fünfte, den er im Laufe der Jahre für Lindenau gebaut hat.

Auch Willi Zinke mit Ehefrau Heidrun aus Schipkau gehören zu den regelmäßigen Gästen des Parkfestes: "Das jetzige Programm setzt stärker auf die eigenen Kräfte und Möglichkeiten - das gefällt uns. Die Parkfestbesuche haben in unserem Kalender einen festen Platz, und wir kommen auch im nächsten Jahr wieder."

An der Erfolgsgeschichte des diesjährigen Parkfestes hat auch die 9. Lindenprinzessin Helene Günther mitgeschrieben. Ob in der Jury der Mini-Playback-Show, beim Pflanzen der Parkfestlinde oder bei vielen anderen Auftritten.

Voll war es zu Pfingsten auch in der St.-Georgs-Kirche in Großkmehlen. Dort wurde am Sonntag die Konzertreihe an der Silbermannorgel traditionsgemäß mit Matthias Eisenberg eröffnet. In seiner Begleitung waren die Blechbläser Classic Brass. In einer bis auf den letzten Platz besetzten Kirche gab es einen Auftakt, der die Zuschauer begeisterte. Pfarrer Thomas Brilla und die Kirchgemeinde waren gefordert, allen Besuchern einen Sitzplatz zu organisieren.

Die Kirche in Großkmehlen ist bis auf den letzten Platz gefüllt.
Die Kirche in Großkmehlen ist bis auf den letzten Platz gefüllt. FOTO: Kupfer/rkp1