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Fussball-Landesliga Torreigen nach einer Stunde

Der Motivationsschub durch das gute Spiel bei Hanse Frankfurt schien sich auch im Heimspiel gegen Döbern bemerkbar zu machen, denn die Tettauer begannen vom Anpfiff weg ein rasantes Tempo anzuschlagen. Von Horst Herbst

Die Tettauer suchten sofort die Entscheidung und setzte die Döberner mächtig unter Druck. Trotz anhaltender Feldüberlegenheit des KSV blieben die Angriffsversuche aber ohne Erfolg. Er wollte schon vor der Halbzeitpause in Führung gehen. Zwar besaßen die Platzherren in der ersten Hälfte eine Vielzahl von Tormöglichkeiten, doch wirkte die Elf im Spielaufbau zu langwierig und kompliziert. Vor allem mangelte es im gegnerischen Strafraum an Konzentration und Durchschlagskraft.
Die Pausenpredigt von Spielertrainer Heiko Gajewski schien die Tettauer zu beflügeln, denn nach dem Wechsel stand eine andere Heimelf auf dem Rasen. Der Wille zum Sieg beflügelte ihre Aktionen. Lauffreudig und kombinationssicher drängte sie die Gäste in die Defensive. In der 61. Minute wurden die erwartungsfrohen Zuschauer dann doch noch belohnt. Heiko Gajewski, den es im hinteren Feld nicht mehr hielt, nahm einen Freistoß von der rechten Seite mit der Brust auf und schmetterte das Leder aus der Drehung unter den Querbalken. Damit eröffnete er den Torreigen.
Der KSV spielte ruhig und kontrolliert weiter und erhöhte in der 68. Minute durch Guido Lesche auf 2:0. Ausgangspunkt war Lars Kaubisch, der im energischen Nachsetzen einen Zweikampf gewann. Der Ball trudelte zu Guido Lesche, der im Alleingang auf das gegnerische Tor stiefelte, den Torwart täuschte und vollendete. Eine Minute später setzte sich Guido Lesche im Sprintduell durch, versetzte durch einem Schwenk einen weiteren Gegenspieler und flankte vor das Tor. Dort kam René Bartsch an. Der feuerte den Ball aus fünf Metern unter den Querbalken.
In der 81. Minute gewann Jan Sarodnik einen Zweikampf und legte auf Lars Kaubisch ab, der auf der linken Seite in den Strafraum drang. Aus 16 Metern donnerte er den Ball mit einem fulminanten Vollspannschuss in das lange Eck. Die Kugel schlug wie eine Rakete im Dreiangel zum 4:0 ein. Vier Minuten vor Schluss holte sich René Bartsch das Leder in einem Zweikampf. Da er nicht angegriffen wurde, zog er aus 18 Meter mit ganzer Kraft zum 5:0-Endstand in die untere linke Ecke ab.