ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:34 Uhr

Fussball-Landesklasse Mit Glück und Geschick

Schweres Durchkommen für den Ruhlander Angreifer.
Schweres Durchkommen für den Ruhlander Angreifer. FOTO: Steffen Rasche
Die Hausherren wollten dieses wichtige Spiel unbedingt gewinnen und legten deshalb los wie die Feuerwehr. Die Gäste aus Drebkau kamen kaum dazu, Luft zu holen. Trotzdem dauerte es bis zur ersten 100-prozentigen Torgelegenheit 15 Minuten. Von Wolfgang Firl

Christian Krisch legte am 5-Meter-Raum quer zu Ronny Thümmel, der aber die berühmten Millimeter zu spät kam. Der gleiche Spieler machte es nur wenige Minuten besser. Einen langen diagonalen Ball von Martin Nitzschner nahm er sauber herunter, spielte seinen Gegenspieler mit einer Körpertäuschung aus und schob den Ball unhaltbar in die lange Ecke. Die nächste große Gelegenheit hatte Marco Nitzsche wenige Minuten später. Nach einem Zuspiel in die Gasse stand er halblinks allein vor dem Torwart, schoss den Ball aber am langen Pfosten vorbei. Kurz vor der Halbzeit hätte es 2:0 stehen müssen, aber ein Schuss aus der Drehung von Peter Schlenger rutschte ihm über den Spann und damit neben das Tor.
Wer nun dachte, nach der Halbzeit geht es so weiter, wurde enttäuscht. Wie abgeschnitten war der Spielfaden. Die Gäste wurden immer stärker. Die Heimmannnschaft konnte sich bei ihrem Tormann bedanken, dass der Ausgleich nicht fiel. Auch das zweite Tor nach einem Freistoß, welches Ronny Thümmel im Nachsetzen erzielte, brachte keine Sicherheit ins Spiel. Die Gäste drückten weiter und erzielten in der 74. Minute nach einem Handelfmeter mit roter Karte den hochverdienten Anschlusstreffer. Nun wurde es noch einmal richtig eng, doch mit Glück und Geschick überstand man die restliche Spielzeit und konnte den zweiten Dreier hintereinander bejubeln.