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| 01:08 Uhr

Fröbel zieht sich aus Lauchhammer zurück

Die Hortkinder fühlen sich im „Knirpsenland“ wohl. Auch sie sollen vom Trägerwechsel nichts Negatives spüren.
Die Hortkinder fühlen sich im „Knirpsenland“ wohl. Auch sie sollen vom Trägerwechsel nichts Negatives spüren. FOTO: Steffen Rasche
Lauchhammer.. Im Kita-Bereich stehen wieder Veränderungen ins Haus. Die Abgeordneten werden darüber in den nächsten Wochen diskutieren und befinden. Aufgrund des anhaltenden Rückganges der Kinderzahlen soll zum Jahresende das Haus I der Integrationskita (Am Waldstadion) schließen. Steffen Rasche

Die Kleinen besuchen dann das „Knirpsenland“ . Im Haus II bleiben 48 Plätze. Eingespart werden zwei Vollzeitstellen, die sich drei Kräfte (Köchinnen, Hausmeister) teilen.
Bereits Ende September verabschiedet sich der Fröbel e. V. als Träger dreier Einrichtungen aus Lauchhammer. Der Verein „Miteinander“ will die Kita „Benjamin Blümchen“ in West übernehmen. Für das „Knirpsenland“ in Mitte interessiert sich der BIK e. V. und für die Kita „Bambi“ in Grünewalde der Wequa e. V. Nach Auskunft von Lauchhammers Bürgermeisterin Elisabeth Mühlpforte hätten sich Stadt und Fröbel-Verein nicht auf die künftige Höhe der kommunalen Zuschüsse einigen können. Die drei neuen Träger würden die bisherige Summe als Zuschuss für Personal- und Betriebskosten erhalten.
„Mir persönlich fällt der Entschluss sehr, sehr schwer, weil ich für unseren Verein in Lauchhammer maßgeblich Entwicklungsarbeit geleistet habe“ , sagte gestern Sabine Lange, Leiterin der Fröbel-Regional-Geschäftsstelle OSL, auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Der Bereich Oberspreewald-Lausitz des in Berlin ansässigen Vereins fuhr in den vergangenen Jahren Defizite ein. Daraufhin habe der Vorstand die betriebswirtschaftliche Entscheidung gefällt, die drei Kitas abzugeben. Verhandlungen mit der Stadt über die künftigen Zuschüsse führten nicht zum gewünschten Ergebnis.
Für die Kinder werde sich nichts ändern, versichert „Bambi“ -Leiterin Steffi Hermann. Der neue Träger akzeptiere die bisherige konzeptionelle Linie. Die Eltern sind informiert und können beruhigt sein. (mf)