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| 15:21 Uhr

Beste Trainingsbedingungen
Sportlerglück auf neuem Kunstrasen

 Die D-Junioren-Mannschaft des FC Lauchhammer hat gleich nach der Einweihung ihr erstes Training auf dem neuen Sportplatz absolviert. Unter dem Kunstrasen  hat die beauftrage Firma Alpina AG aus Cottbus 1,5 Kilometer Drainage zur Entwässerung verlegt. 4500 Tonnen Erdmassen wurden für den Bau bewegt.
Die D-Junioren-Mannschaft des FC Lauchhammer hat gleich nach der Einweihung ihr erstes Training auf dem neuen Sportplatz absolviert. Unter dem Kunstrasen hat die beauftrage Firma Alpina AG aus Cottbus 1,5 Kilometer Drainage zur Entwässerung verlegt. 4500 Tonnen Erdmassen wurden für den Bau bewegt. FOTO: LR / Catrin Würz
Lauchhammer. Lauchhammer hat für eine Million Euro neue Sportstätte geschaffen. Sanitäranlagen folgen. Von Catrin Würz

Was lange währt, wird doch noch gut: Die Stadt Lauchhammer hat am Dienstag ihren neuen Kunstrasen-Sportplatz offiziell eingeweiht. Die Freude war sichtlich groß. Denn nach mehr als zehn Jahren schwierigen Ringens um die Finanzierung ist damit ein lang gehegter Wunsch zweier großer Sportvereine endlich in Erfüllung gegangen: Neben den Fußballern vom FC Lauchhammer werden ab sofort auch die vier Mannschaften des hiesigen Hockeyclub 1953 auf dem neuen Großfeldplatz trainieren und Spiele austragen. „Eine sinnvolle Kombination, mit der wir jetzt eine Wettkampfstätte zu bieten haben, die höchsten Ansprüchen genügt“, betonte Bürgermeister Roland Pohlenz (parteilos).

Die nagelneue Sportanlage ist in ihren Ausmaßen und der Ausstattung sowohl für Fußball (Groß- und Kleinfeld) als auch für Feldhockey angelegt worden. „Wir freuen uns riesig, nun bei den Trainings- und Wettkampfbedingungen den Anschluss zu bekommen“, sagt Jugendwart Dirk Hebestreit vom Hockeyclub. Im Feldhockey seien Kunstrasenplätze inzwischen seit 20 Jahren der Standard. In der Mitteldeutschen Verbandsliga, in der die Lauchhammeraner Hockeysportler spielen, habe es zuletzt neben Lauchhammer nur noch einen einzigen anderen Verein gegeben, der über diese Möglichkeit noch nicht verfügte.

 Freudiger Banddurchschnitt für die Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes in Lauchhammer: Fußball-Urgestein Helmut Schneider, Vize-Vereinschef Ingo Richter, Bürgermeister Roland Pohlenz, Hockeyclub-Vorsitzender Dieter Jacobasch und Jugendwart Dirk Hebestreit (v.l.n.r.) greifen beherzt zur Schere.
Freudiger Banddurchschnitt für die Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes in Lauchhammer: Fußball-Urgestein Helmut Schneider, Vize-Vereinschef Ingo Richter, Bürgermeister Roland Pohlenz, Hockeyclub-Vorsitzender Dieter Jacobasch und Jugendwart Dirk Hebestreit (v.l.n.r.) greifen beherzt zur Schere. FOTO: LR / Catrin Würz

Die ersten Initiativen für einen Kunstrasenplatz direkt gegenüber vom Waldstadion gehen schon auf das Jahr 2006 zurück. Damals scheiterte alles am fehlenden Geld – so wie auch 2011, als die Stadt Lauchhammer erneut keine Finanzierungsmöglichkeit fand. 2015 wurde der eher ländlich geprägte Stadtteil Nord dann in den separaten Ortsteil Kleinleipisch umgewandelt. Durch diesen Schachzug war es der Kommune nun plötzlich möglich, für den Ortsteil, in dem die neue Sportstätte entstehen sollte, europäische  Fördermittel für die ländliche Entwicklung zu beantragen. Der Antrag war am Ende von Erfolg gekrönt – und das zahlte sich aus: Für den neuen Großfeldsportplatz, der insgesamt gut eine Million Euro kostete, gab es Zuschüsse in Höhe von rund 720 000 Euro aus dem Fonds für die ländliche Entwicklung. Die restlichen 280 000 Euro musste Lauchhammer aus dem eigenen Haushalt berappen. Dass die Realisierung des Kunstrasenplatzes am Ende wegen sich hinziehender Genehmigungs- und Antragsverfahren doch noch so lange dauerte, war am Dienstag nur noch eine Randnotiz, die von der großen Freude über das Geschaffte verdrängt wurde.

Der Kunstrasenplatz ist für Lauchhammer eine zusätzliche, neue Sportstätte. Damit das alles Hand und Fuß hat, sollen an dem Sportplatz auch noch Umkleide- und Sanitäranlagen gebaut werden, sagt Bürgermeister Pohlenz. Außerdem prüfe das Rathaus verkehrsrechtliche Regelungen, damit die Sportler die Straße zwischen dem Waldstadion und dem neuen Kunstrasenplatz sicher überqueren können.

 Für die Sportler vom Hockeyclub Lauchhammer 1953 gibt es jetzt ebenfalls beste Bedingungen für Training und Wettkampf. Das wurde nach der Freigabe des Kunstrasens am Dienstag sofort getestet. Vier Mannschaften des Vereins sind derzeit im aktiven Wettkampfsport.
Für die Sportler vom Hockeyclub Lauchhammer 1953 gibt es jetzt ebenfalls beste Bedingungen für Training und Wettkampf. Das wurde nach der Freigabe des Kunstrasens am Dienstag sofort getestet. Vier Mannschaften des Vereins sind derzeit im aktiven Wettkampfsport. FOTO: LR / Catrin Würz