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| 14:13 Uhr

Schwarzheide feiert
Forster hält zum Wasserturmfest

Sorgte für etliche Lacher: Mario Kaulfers mit seiner DDR-Comedy-Show.
Sorgte für etliche Lacher: Mario Kaulfers mit seiner DDR-Comedy-Show. FOTO: Mirko Sattler
Schwarzheide. Für den Forster Hardy Sperlich und sein Team ist es nun schon zur Tradition geworden, das Wasserturmfest im Herzen der Chemiestadt zu organisieren.

„Die Stadt liegt mir sehr am Herzen. Deshalb setze ich viel Kraft in das Fest, damit es auch ein Erfolg wird“, sagt er. Extra für das diesjährige Fest sei der Autoscooter vergrößert worden. Französische Crepes, ein Currywurststand und eine Cocktailbar rundeten das Fest am Wochenende ab. Mit der einheimischen Band „Fein“, der DDR-Comedy und dem Double von Roland Kaiser wollte Sperlich den Erfolg aus den letzten Jahren noch toppen. Mit Können versetzte der letzte lebende Abschnittsbevollmächtige alias Mario Kauflers aus Niesky die Besucher in jene Zeit zurück, die sie selbst miterlebten. Bei dem Test der DDR-Nationalhymne oder des FDJ-Liedes „Bau auf, bau auf“ waren die meisten Gäste relativ textsicher.

Um den traditionellen Bierfassanstich am Freitagabend etwas aufzulockern, hatte Hardy Sperlich extra noch das Bierfass geschüttelt. „Das Bierfass haben wir erst vorgestern bekommen“, sagte der 31-Jährige, der neben dem geschüttelten Fass noch eine Überraschung für Bürgermeister Christoph Schmidt parat hatte. Der schaute nicht schlecht, als er mit einem fünf Kilogramm schweren Vorschlaghammer dem Zapfhahn einschlagen sollte. Für das Stadtoberhaupt jedoch kein Problem. Er ließ den Bierfassanstich zu einem Eigentor für den Veranstalter werden. Normalerweise sollte das Fass ja am Zapfhahn herausspritzen, doch weil Hardy Sperlich die obere Einfüllöffnung öffnete, sprudelte das Bier wie eine Fontäne in die Höhe. Nicht nur, dass der Bürgermeister nass wurde, Veranstalter Hardy Sperlich nahm zum ersten Mal eine Bierdusche auf dem Wasserturmfest.

Den Besuchern hat nicht nur die Duscheinlage gefallen, sondern auch das Kulturprogramm am Samstagnachmittag. „Die Show war richtig top. Man konnte sich richtig amüsieren. Das Fest an sich geht so. Während die kulturelle Umrahmung gelungen ist, sind die Buden und Attraktionen immer dieselben. Ein Grill könnte eventuell mal für Abwechslung sorgen“, meinte Bernd Pawlowski. Hans Gebardt sagte: „Ich fand es gut. Bei der DDR-Show habe ich viel aus jener Zeit wiedererkannt.“

(sam)