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Firmen im Gewerbegebiet Impuls lehnen Fernwärme ab

Senftenberg. Der Versuch der Stadt Senftenberg, das Gewerbegebiet Impuls vollends mit Fernwärme der Stadtwerke zu versorgen, ist bisher gescheitert. Trotz "intensiver und umfangreicher Verhandlungen" hat keiner der potenziellen Kunden ein Lieferangebot angenommen. Jan Augustin

Das teilt Stadtsprecher Andreas Groebe mit. Die Stadt prüfe daher, den im vergangenen Jahr bereits gestellten Fördermittelantrag für den Neubau einer Leitung zurückzuziehen. Förderbedingung ist unter anderem, dass mindestens drei Unternehmen an der Maßnahme beteiligt werden. Aktuell wird das etwa 21 Hektar große Areal nur zu einem Teil mit Fernwärme versorgt. Rund 40 Prozent der gewerblich genutzten Fläche besitzen noch keinen entsprechenden Anschluss. Hier erfolgt die Wärmegewinnung über Öl- und Gasheizungen. Eigentümer des rund 21 Hektar großen Gewerbegebietes Impuls am nordöstlichen Stadtrand von Senftenberg ist die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft. Aktuell sind 19 Unternehmen angesiedelt, darunter Bau- und Handwerksbetriebe, Handels- und Dienstleistungsfirmen. Unternehmen wie Eurologistik Umweltservice und Getränke Schenker zählen zu den größten Arbeitgebern in der Spremberger Straße. Derzeit liegen laut Wirtschaftsförderer Frank Neubert zwei Investitionsabsichten vor.