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| 21:29 Uhr

Seesporthalle in Großkoschen
Finanzspritze für das „Camp der kurzen Wege“

Großkoschen. Senftenberg unterstützt aus einem Förderprogramm für Unternehmen verschiedene Projekte und auch die Seesporthalle Großkoschen. Von Peter Aswendt

Seit mehreren Jahren ist die Seesporthalle in Großkoschen ein mannigfaltig genutztes Gebäude. Durch die Bewirtschaftung durch das Sportmarketingunternehmen von Volkmar Köster (SMVK) gibt es eine facettenreiche Nutzung der Sporthalle am Großkoschener Strand.

Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich bei den Sportlern aus ganz Deutschland inzwischen auch die Trainingscamps im Sommer. Die herrliche Lage, direkt am Senftenberger See, ist neben den optimalen Trainingsmöglichkeiten und der guten Versorgung durch die angrenzende Gastronomie einer der Gründe für die große Nachfrage von Sportlern. „Für viele Sportgruppen sind die Möglichkeiten der Unterbringung im Umfeld jedoch nicht so günstig“, weiß Volkmar Köster. „Deshalb hatte ich die Idee, einige Zelte zu kaufen, die direkt vor der Seesporthalle aufgestellt werden können“, beschreibt er sein geplantes Vorhaben. Natürlich müssen Innenausstattung und das Zelt an sich hohen Anforderungen entsprechen, was wiederum mit einer entsprechenden Investition verbunden ist.

Als umtriebiger und gut informierter Unternehmer nutzte Volkmar Köster das kommunale Förderprogramm der Stadt Senftenberg. Das bekannte Programm zur Unterstützung von Unternehmen, die bis zu zehn Mitarbeiter haben, hat in diesem Jahr 100 000 Euro im Topf. Gefördert werden 30 Prozent der Investitionssumme, aber maximal 7500 Euro.

„Wir haben bis jetzt zehn Anträgen einen positiven Bescheid geben können“, berichtet der Wirtschaftsförderer der Stadt Senftenberg, Clemens Lehmann. „Bis jetzt haben wir knapp 42 500 Euro ausgeschüttet“, so der Wirtschaftsförderer. „Vier Anträge haben wir noch in der Bearbeitung“, verrät er. Also könnte für schnellentschlossene Antragsteller noch eine kleine Finanzspritze übrig sein.

Fünf Zelte, inklusive einer noblen Innenausstattung, hat Sporthallenbetreiber Volkmar Köster bereits gekauft und dafür eine Förderung von 1400 Euro erhalten, die ihm nun kürzlich vom Bürgermeister Andreas Fredrich (SPD) persönlich überbracht wurden.

Einer der ersten Nutznießer des Zeltcamps direkt vor der Sporthalle ist die Handballschule aus Norderstedt in Schleswig-Holstein. „Das ist das Camp der kurzen Wege für uns“, freut sich der Campleiter Hans Riedel. „Wir haben hier Unterkunft, Verpflegung und unser Trainingsareal alles an einem Ort“, zeigt er sich begeistert. Dass der Trainingsort am Senftenberger See für ihn optimale Bedingungen bietet, zeigt sich auch darin, dass die Handballschule nun schon zum vierten Mal am Großkoschener Strand zu Gast ist.

In den Jahren, in denen Volkmar Köster die Seesporthalle in der Vermarktung hat, ist dieser Ort inzwischen zu einem sportlichen Hotspot für Sommertrainingslager gemacht worden. „Wir haben Volleyball, Handball, Kampfsport oder auch die Rollstuhlbasketballer im Sommer zu Gast“, zählt er die Vielfältigkeit der Nutzer auf. Bis September geht die Saison der Trainingslager für den Sportmarketing-Spezialisten.