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| 21:02 Uhr

Hosena
Feuerwehr trifft sich beim Stahlbau

Das alte Hosenaer Feuerwehrgerätehaus soll 2019 abgerissen und dann neu aufgebaut werden.
Das alte Hosenaer Feuerwehrgerätehaus soll 2019 abgerissen und dann neu aufgebaut werden. FOTO: Richter-Zippack
Hosena. Wenn das alte Gerätehaus abgerissen wird, sind die Kameraden in Hosena auf Provisorien angewiesen. Von Torsten Richter-Zippack

Anfang des Jahres 2019 müssen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hosena ihre Umzugskartons packen. Das alte Feuerwehrgebäude wird abgerissen und an gleicher Stelle ein neues errichtet. Um die Fahrzeuge unterstellen zu können, wurde eine Vereinbarung mit dem örtlichen Stahlbauunternehmen Züblin abgeschlossen. Demzufolge werden die beiden Löschautos sowie der Mannschaftstransportwagen in einer Halle untergebracht, informiert Ortswehrführer Sebastian Krahl. Erfolgt dann die Alarmierung der Wehr, treffen sich die Kameraden direkt am Werktor. Der Schlüssel sei beim Wachschutz hinterlegt.

Die Uniformen nehmen die Feuerwehrleute indes mit nach Hause, so Krahl. Das übrige Material werde in der Senftenberger Hauptfeuerwache in der Briesker Straße eingelagert.

Die jetzigen Verhältnisse in den alten Feuerwehr-Räumlichkeiten seien nicht mehr zeitgemäß, so Krahl. Die Fahrzeughalle sei feucht, da eine Isolierung fehle. Das Gebäude werde mit teurem Strom beheizt. Zudem müssten sich die Kameraden in der Fahrzeughalle umziehen und sind dabei den Abgasen ausgesetzt, da die Fahrzeuge aus technischen Gründen bereits Minuten vor dem Einsatz gestartet werden müssen. Darüber hinaus gebe es lediglich eine Dusche für die insgesamt 21 aktiven Kameraden.

Ortswehrchef Sebastian Krahl rechnet mit einer Vollendung des neuen Feuerwehrgebäudes bis spätestens zur Hosenaer 600-Jahr-Feier im Frühsommer 2020. Ein Jahr später begehe die Wehr dann den 125. Jahrestag ihrer Gründung.

Nach Angaben der Stadt Senftenberg  sollen rund 900 000 Euro in den Neubau der Feuerwehr investiert werden. Es handele sich um das letzte noch unsanierte Feuerwehr-Domizil in der Seestadt.

Im vergangenen Jahr wurden die Hosenaer Kameraden 38 mal alarmiert. Die größten Einsätze waren ein Kellerbrand im Ort sowie die Beseitigung von Sturmschäden. Auch in diesem Jahr hatten die Feuerwehrleute schon jede Menge zu tun. Insgesamt 24 Einsätze stehen laut Sebastian Krahl zu Buche, die meisten durch Sturm „Friederike“. Damals hatte es besonders die Senftenberger Straße getroffen, in der alle paar 100 Meter die Bäume die Fahrbahn blockierten.