Vieles haben die Karnevalisten in diesem Vierteljahrhundert erreicht, so Zenker. Viele Clubmitglieder kamen und gingen. Alle leisteten einen Beitrag für den GCC. Just zum 25-jährigen Bestehen hatte der GCC nach Freienhufen zu seiner Geburtstagsparty in die Gaststätte „Zur Hoffnung“ eingeladen. Befreundete Karnevalsvereine aus Schwarzheide, Annahütte, Golßen, Cottbus, Welzow, Neupetershain, Forst, Sacro und Cottbus waren außer den Sponsoren, Förderern und vielen Ehrengästen der Einladung gefolgt. Unter den Gästen weilten auch die Präsidenten des Karnevalverbandes Berlin/Brandenburg Walter Kassin und des Karnevalverbandes „Lausitz“ Frank Cepok. Mit flotten Weisen empfangen wurden die Gäste von den Antoniusmusikanten aus Großräschen. Die fällige Laudatio hielt Katja Franke, Urgestein des GCC.
1979 gegründet, begeisterte bereits zur zweiten Session eine Funkengarde mit ihren Tänzen. Neu aus der Taufe gehoben wurden zu dieser Zeit auch die Großräschener Stadtmusikanten. Der Knüller für den GCC war jedoch, dass er den Kreis Senftenberg am 14. November 1986 bei den Tagen der Volkskunst im Palast der Republik vertreten durfte. Zu einem weiteren Höhepunkt wurde der zehnte Geburtstag. Viele Gastvereine aus dem Kreis und aus der Umgebung kamen zum Umzug und zur Kreiskarnevalsshow.

Wirren der Wendezeit
Die Wendezeit ging auch am GCC nicht spurlos vorüber: Viele Mitglieder gingen, neue Mitglieder kamen. Auch die „Lausitz“ als Stammlokal stand nicht mehr zur Verfügung. Der Verein suchte nach neuen Möglichkeiten und fand sie. 1999 feierte der GCC sein 20-jähriges Jubiläum unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Thomas Zenker mit einem großen Umzug und einem Festakt im Volkshaus mit vielen Gastvereinen. Dabei wurde Peter Weiser mit dem Verdienstorden in Silber des Bundes Deutscher Karneval ausgezeichnet.
Rentner- und Kinderkarneval wurden bald zur Tradition und auch der Behindertenkarneval für den gesamten OSL-Kreis ist seit 14 Jahren fester Bestandteil des GCC. Viele Erfolge bei Tanzturnieren des KVL folgten, wie auch die ständige Teilnahme an Umzügen des KVL in Cottbus und an der Gala in der Stadthalle. Beim GCC kamen und gingen die Minister, auch viele Funken mussten Abschied nehmen, weil sie aus ihren Kostümen wuchsen.
Peter Weiser, Klaus Trzeciak, Helmut Heinze, Hans Tonder und Helmut Schwarz halten dem 100 Mitglieder starken Club seit 25 Jahren die Treue. Drei Funkengarden, die Showgirls, ein Tanzmariechen, die Spaßvögel, das Männerballett und die neu gegründeten Karnevalmusikanten sind Garanten für tolle Stimmung bei Auftritten. Zur 26. Session hat der GCC seine alte Heimstatt wieder - das Volkshaus in Räschen.
Nach der Laudatio folgte ein Feuerwerk toller Darbietungen des GCC: Showeinlagen aus vergangenen Jahren schloss sich ein aktuelles Geburtstagsprogramm an. Stimmung pur hatte der Veranstalter angekündigt - und er hielt Wort.
Während der Programmpause durften Walter Kassin und Frank Cepok 17 Auszeichnungen im karnevalistischen Tanzsport in Bronze für sechs- bis zehnjährige Mitgliedschaft im Namen des Karnevalsverbandes Berlin-Brandenburg übergeben. Franziska Golk und Jennifer Nothing erhielten für 11- bis 14-jährige Mitgliedschaft in der Funkengarde die gleiche Auszeichnung in Silber und Katja Franke wurde für 15- bis 20-jährige Mitgliedschaft im karnevalistischen Tanzsport mit der Auszeichnung in „Gold“ geehrt. Für Kerstin Schwarz gab es gar die Auszeichnung „Gold mit Brillanten“ für über 21-jährige Tätigkeit im karnevalistischen Tanzsport.

Auszeichnung am frühen Morgen
Mit dem Verdienstorden des Karnevalverbandes Berlin-Brandenburg in „Silber“ wurden Helmut Heinze, Helmut Schwarz und Hans Tonder geehrt, während Gerold Schroller, Klaus Trecziak und Jürgen Weil den goldenen Verdienstorden bekamen. Die höchste Auszeichnung für seine Verdienste um den Karneval konnte Peter Weiser aus den Händen Walter Kassins entgegen nehmen. Er erhielt den Verdienstorden des Bundes Deutscher Karneval in Gold.
Es war schon früh am morgen, als Peter Weiser noch eine weitere Überraschung bereitet wurde. Der Annahütter Karnevalsverein schlug ihn für die Erhaltung und den Schutz des karnevalistischen Brauchtums in der Niederlausitz zum Ehrenritter des Annahütter Karnevalclubs und ehrte ihn mit dem „Goldenen Flieߓ .