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| 01:18 Uhr

Fernwärme für Freienhufen scheint gesichert

Freienhufen.. Nach dem Ende der zentralen Wärmeversorgung in Großräschen deuten die Vorzeichen im benachbarten Ortsteil nun stark in die andere Richtung.

Auch wenn Kraftwerksleiter Dieter Aust noch keine endgültige Bestätigung geben wollte, scheint die „Sonne“ -Projektgesellschaft Biomasse Kraftwerk Großräschen am Wärmemarkt in Freienhufen festhalten zu wollen. Kommunale Wohnungsgesellschaft und Stadt Großräschen hätten für ihre örtlichen Objekte bereits fertige Vertragsangebote erhalten, hieß es.
Mit dem Wechsel von Kohle auf Erdgas waren im Februar die Preisgespräche zwischen Kraftwerk sowie der Räschener Wohnungwirtschaft und IBA-Stadt geplatzt (RUNDSCHAU berichtete). Vor drei Wochen hatte „Sonne“ -Geschäftsführer Wilko Koop 78 Privat- und Gewerbekunden in Freienhufen einen Nettopreis von 47 Euro je Megawattstunde Fernwärme (bislang 33,25 Euro) angeboten. Dafür sei das Kraftwerk an einer langen Übereinkunft interessiert. „Mehr als 60 Kunden haben zugestimmt“ , vermeldete Kraftwerksleiter Aust den letzten Stand. Bis Ende der Woche könnten ihnen die Vertragsänderungen zuflattern. (os)