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| 17:13 Uhr

Lausitzer Musiker treten in Belgien an
Großräschen: Mit Pauken und Fanfaren zu Pfingsten nach Belgien

Der Fanfarenzug Großräschen stellt sich neuen Herausforderungen.
Der Fanfarenzug Großräschen stellt sich neuen Herausforderungen. FOTO: verein
Großräschen. Zur Generalprobe ist am Vorabend der Abreise zum großen Auftritt nach Belgien auf den Marktplatz der Stadt am neuen Lausitzer See eingeladen.

Der Fanfarenzug Großräschen tritt am Pfingstwochenende im internationalen Marsch- und Showwettbewerb der Lage Landen in Hamont (Belgien) an. „Wir sind stolz darauf, die Lausitz bei diesem Ereignis vertreten zu dürfen“, sagt Benjamin Seidemann vom Verein.

Beim internationalen Marsch- und Showwettbewerb der Lage Landen handelt es sich um einen Einladungswettbewerb, erklärt der Vorstandsvorsitzende des Großräschener Musikzuges weiter. Bei der Fanfaronade in Großräschen war diese Einladung zum 65. Jubiläum des Vereins bereits im September des vergangenen Jahres ausgesprochen worden.„Seitdem hieß es: üben, üben, üben. Wir haben uns für dieses Jahr vorgenommen, besonders in der Musik an unserer Ausdrucksweise und der Qualität weiterzuarbeiten“, sagt Marcel Friedrich, der künstlerische Leiter des Zuges.

Bevor die Musiker am Morgen des 19. Mai jedoch nach Belgien aufbrechen, gibt es eine öffentliche Generalprobe vor heimischem Publikum. „Wir freuen uns auf viele gespannte Zuschauer am Freitag ab 19 Uhr auf dem Markt und hoffen natürlich auf die einen oder anderen Anfeuerungsrufe“, sagt Benjamin Seidemann.

Den Wettbewerb dort werden die Musiker in zwei Kategorien bestreiten. Zum ersten Start am Sonntag treten die Großräschener gemeinsam mit dem Nachwuchs in der Kategorie „Marsch und Konzert“ an. „Unsere Kleinen sind schon ganz aufgeregt. Für sie, aber auch für viele der erwachsenen Spieler ist es der erste internationale Wettbewerb und die erste Reise mit dem Verein ins Ausland“, erklärt Seidemann. Gezeigt werden zwei Musikstücke in der Bewegung, wobei es auf exakte Ausrichtung, gleiches Schrittmaß, Einhalten der Abstände und einen fließenden Ablauf ankommt. Im Anschluss an den Marsch zeigen die Musiker in der Konzertwertung dann noch einmal zwei Musikstücke, bei denen es vor allem auf das spielerische Können ankommt. „Unser Nachwuchs hat über den Winter intensiv trainiert, jetzt schauen wir mal, was die Jury dazu sagt. Wichtiger als die Bewertung ist allerdings das gemeinsame Erlebnis und die Erfahrung, die die Kleinen dabei sammeln.“

Am Pfingstmontag werden dann die erfahrenen Spieler im Showwettbewerb auf dem Marktplatz in Hamont antreten und ihr aktuelles Programm zeigen. „Wer unsere Musik aus den vergangenen Jahren kennt, der wird merken, woran wir in den Wintermonaten gearbeitet haben“, macht Benjamin Seidemann gespannt.

(kw)