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Familienzentrum wird aufgebaut

Lauchhammer.. Einen Scheck in Höhe von 50 000 Euro nahm Hendrik Karpinski, Geschäftsführer der Klinikum Niederlausitz GmbH und Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer, gestern entgegen. Steffen Rasche

Das Geld stammt aus der diesjährigen "Tour der Hoffnung" zu Gunsten leukämie- und krebskranker Kinder. Insgesamt wurde die Rekordsumme von 963 000 Euro gespendet.
Vom 9. bis 13. August radelten 200 Prominente aus Sport, Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit von Gießen über Berlin und Potsdam nach Dresden. Am 12. August machte die "Tour der Hoffnung" auch im Klinikbereich Lauchhammer Station. Lauchhammers Bürgermeisterin Elisabeth Mühlforte überreichte den Organisatoren damals einen Scheck über 8000 Euro.

Spendentopf gefüllt
Weitere Spenden kamen von der Unabhängigen Bürgervertretung Lauchhammer, vom Kreistag sowie vom Abiturjahrgang 2006 des Freifrau-
von-Löwendal-Gymnasiums in Lauchhammer. Umrahmt wurde die Aktion durch den Auftritt von Costa Cordalis und der Landung der Fallschirmspringer Klaus Renz und Eberhard Gienger. Mit ihrem musikalischen Beitrag unterstrichen die "DJ Hamster" das regionale Engagement.
Die gesammelten Spenden fließen ohne Abzüge dorthin, wo sie tatsächlich gebraucht werden. Die Klinikum Niederlausitz GmbH plant den Aufbau eines fachübergreifenden Familienzentrums. Mit Hilfe der gestern übergebenen 50 000 Euro sollen neue Strukturen für die psychosoziale Betreuung von chronisch kranken Kindern, darunter auch Kinder mit bösartigen Erkrankungen, geschaffen werden.
Neben der Kinderklinik in Lauchhammer erhalten auch die Kinderklinik in Berlin-Friedrichshain, die Kinderklinik des Universitätsklinikums in Dresden, die Kinderklinik in Bad Gottleuba sowie das St.- Marien-Krankenhaus in Siegen und das Caritas-Krankenhaus in Bad Mergentheim Spenden. (red/ab)