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| 15:54 Uhr

Auszeichnung
Familienbewusstsein als Chefsache

Stefan Voß, Geschäftsführer WAL-Betrieb (3.v.r.) hält das Zertifikat nach der Verleihung in Berlin in den Händen. Oliver Schmitz (l.), Geschäftsführer berufundfamilie Service GmbH, John-Philip Hammersen, Geschäftsführer gemeinnützige Hertie-Stiftung (r.).
Stefan Voß, Geschäftsführer WAL-Betrieb (3.v.r.) hält das Zertifikat nach der Verleihung in Berlin in den Händen. Oliver Schmitz (l.), Geschäftsführer berufundfamilie Service GmbH, John-Philip Hammersen, Geschäftsführer gemeinnützige Hertie-Stiftung (r.). FOTO: Wal-Betrieb
Senftenberg. WAL-Betrieb ist zum 4.Mal ausgezeichnet worden.

Für ihr Engagement für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist die Wasserverband Lausitz Betriebsführungs GmbH, kurz WAL-Betrieb, dieser Tage in Berlin mit dem Zertifikat zum Audit berufundfamilie zum 4. Mal ausgezeichnet worden. Vor zehn Jahren war es erstmals der Fall, informiert Ulf Riska vom WAL-Betrieb. Zuvor habe das Senftenberger Unternehmen erfolgreich die etwa dreimonatige Reauditierung durchlaufen. Sie diene als strategisches Managementinstrument zur nachhaltigen Verbesserung einer familienbewussten Personalpolitik.

Das von der berufundfamilie gGmbH – einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung - erteilte Zertifikat erhielt Stefan Voß, Geschäftsführer vom WAL-Betrieb in Berlin. „160 Beschäftigte können von den familienbewussten Maßnahmen in unserem Unternehmen profitieren. Das Angebot umfasst neben der Unterstützung von jungen Familien auch Hilfe bei der Pflege von Angehörigen, denn Familie ist für uns überall dort, wo Menschen füreinander Sorge tragen, Zuwendungen geben oder empfangen“, so Stefan Voß.
Die erneute Zertifizierung ist ein Beleg dafür, dass der Mensch im Mittelpunkt des Unternehmens steht. Damit werde betriebsintern eine weitere Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit und -motivation erreicht, so Riska weiter.
„Fast zwei Drittel unserer Beschäftigten erzieht Kinder oder versorgt regelmäßig pflegebedürftige Angehörige. Viele unserer Maßnahmen sind daher vereinbarkeitsfördernd. So sind flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, bezahlte Freistellungen zur Pflege von Kindern und Angehörigen und auch finanzielle Leistungen bei der Geburt eines Kindes nur einige der erfolgreich umgesetzten Maßnahmen“, erläutert der Geschäftsführer des Senftenberger Wasserdienstleisters stolz.
Im engen Zusammenwirken mit dem Betriebsrat bestehe Einigkeit, das Audit mit vielen neuen Ideen zugunsten der Beschäftigten weiterzuentwickeln.
Mit der Auditierung werde der WAL-Betrieb aber auch von außen als familienfreundliches Unternehmen und attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen. Ein positives Image des Unternehmens sei damit ein wichtiger Indikator für eine enge Mitarbeiterbindung in einer strukturschwachen und von Fachkräftemangel geprägten Region, so Riska.

(red/br)