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| 01:29 Uhr

Experten suchen nach Unglücksursache im Biogaspark

Lauchhammer. Die Ursache für die Explosion im Biogaspark lauchhammer ist noch ungeklärt. Ein Arbeiter schwebt noch in Lebensgefahr, ein anderer ist seit Kurzem wieder ansprechbar. mf



,,Es gibt Vermutungen, aber die eindeutige Ursache haben wir noch nicht gefunden", heißt es vonseiten des Landesamtes für Arbeitsschutz auf Anfrage. Am 25. Juli hatte sich bei Reinigungsarbeiten in einem Gärrestbehälter das Gas-Luft-Gemisch entzündet und in dem Behälter explodiert. Dabei erlitten zwei Mitarbeiter einer Schwarzheider Spezialfirma schwere Verbrennungen. Der Senftenberger und der Schwarzheider wurden mit dem Rettungshubschrauber in das Unfallkrankenhaus Berlin gebracht. Seitdem, so heißt es auf Nachfrage, werden die beiden im Zentrum für Schwerbrandverletzte intensivmedizinisch behandelt.

Der 50-Jährige habe Verbrennungen an rund 45 Prozent der Körperfläche erlitten. Er sei seit Kurzem ansprechbar. Es gehe ihm deutlich besser. Dagegen sei der Zustand des 43-Jährigen, dessen Körperoberfläche zu mehr als 80 Prozent verbrannt ist, immer noch äußerst kritisch. Es besteht demnach weiterhin Lebensgefahr.

Unterdessen untersucht das Landesamt für Arbeitsschutz, ob bei der Reinigung ein Handlungsfehler gemacht wurde, welche technischen Geräte (zum Beispiel Lampen) und Arbeitsmittel verwandt worden sind, ob diese für eine explosive Umgebung geeignet waren oder irgendwo ein Defekt vorgelegen haben könnte. In gashaltiger Atmosphäre dürfe ausschließlich nicht funkenziehendes Werkzeug verwandt werden. Das Landesamt rechnet im August mit dem Abschlussbericht zur Unglücksursache.