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| 06:19 Uhr

Erster Mega-Transport bei Vestas geglückt

Hier verlässt der erste 67m lange Flügel das Vestaswerk in Lauchhammer.
Hier verlässt der erste 67m lange Flügel das Vestaswerk in Lauchhammer. FOTO: Mirko Sattler (Mirko Sattler)
Lauchhammer. Mit einer Verspätung von anderthalb Stunden sind in der Nacht zum Freitag die ersten der neuen Riesen-Windradflügel aus dem Vestats-Werk in Lauchhammer auf Reisen gegangen. Der Transport war ganz schön knifflig. Sattler/jag/bob

Von Lauchhammer nach Lieskau im Elbe-Elster-Kreis führte die erste Auslieferung der neuen Flügel aus dem Vestas-Werk. Bestimmt ist er für eine V136-Windkraft-Anlage. Mit 1,5 Stunden Verspätung, einigen kniffligen Momenten auf der Strecke und nach rund drei Stunden Fahrt kamen die drei neuen Flügel an.

Der nächtliche Transport stellte eine logistische Herausforderung und mit etlichen straßenbaulichen Veränderungen dar. Insbesondere in Kreuzungsbereichen, an Abzweigen, Kreisverkehren und Autobahnauffahrten war es ganz eng.

Die Firma Vestas, der Baulastträger Stadt Schwarzheide und der Brandenburger Landesbetrieb für Straßenwesen hatten sich aufgrund der langen Bearbeitungszeiten bei einem normalerweise notwendigen Planungsverfahren auf einen temporären Streckenausbau bis zur Autobahn, Anschlussstelle Schwarzheide, geeinigt.

Der Ausbau der erforderlichen Streckenführung, der Versatz von Schutzplanken und die Mobilmachung einzelner Verkehrszeichen erfolgte im Vorfeld. Die Maßnahme umfasse weiterhin den zeitlich begrenzten Ausbau einer Fahrspur über den Kreisverkehr in der Schipkauer Straße in Schwarzheide sowie die Herstellung einer Behelfsspur an der Ruhlander Kreuzung im Bereich der Grünfläche zwischen der Total-Tankstelle und der Bundesstraße 169. Der Rückbau dieser Fahrstrecke und der Flächen sowie die Wiederherstellung in den ursprünglichen Zustand soll im vollen Umfang nach Fertigstellung der Anschlussstelle Ruhland erfolgen.

Diesen Weg hat der Vestas-Riesenflügel genommen