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| 19:04 Uhr

Wettbewerb für Piwi-Weine aus aller Welt
Erster internationaler Preis für Großräschener Rotwein

Der Pinotin barrique schmeckt nicht nur Winzer Andreas Wobar. Schmelzig und rund ist er auch der Fachjury über die Zunge gegangen.
Der Pinotin barrique schmeckt nicht nur Winzer Andreas Wobar. Schmelzig und rund ist er auch der Fachjury über die Zunge gegangen. FOTO: Rasche FOTOGRAFIE / Steffen Rasche
Großräschen. Die Großräschener Winzer holen sich für einen Rotwein Silber in Stuttgart ab. Von Andrea Budich

Der im Holzfass gereifte Rotwein vom Großräschener Weinberg unterhalb der IBA-Terrassen hat seine internationale Feuertaufe bestanden. Beim Qualitätswettbewerb für Weine aus pilzwiderstandsfähigen Reben hat der rote Pinotin von Winzer Andreas Wobar auf Anhieb Silber geholt und gehört damit zu den besten Weinen der Verkostung.

Am 8. Internationalen PIWI-Weinpreis haben 147 Winzer aus 17 Ländern mit 367 Weinen teilgenommen. Das Großräschener Winzerpaar, Cornelia und Andreas Wobar, ist mit seinem Pinotin Barrique, Jahrgang 2015, an den Start gegangen. „Wir wollten testen, wie unser Roter ankommt“, erklärt Cornelia Wobar. Bei der Bewertung hat der Großräschener Rotwein bei Klarheit und Farbintensität die maximale Punktzahl ergattert. Auch der Geschmack nach roter Kirsche, die Gesamtintensität und der Abgang haben die Fachjury überzeugt. Am Ende gab es für den Großräschener Pinotin mit 89 Punkten Silber. Für Gold hat lediglich ein Punkt gefehlt.

Zur Urkundenübergabe ist das Winzerpaar am Freitag nach Stuttgart gereist. Dort werden Wobars auf der Weinmesse Intervitis am Sonntag die Medaille von der deutschen Weinkönigin Carolin Klöckner entgegennehmen. Der preisgekrönte Pinotin aus dem Eichenfass kommt dann in der Adventszeit auch in den Verkauf.