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Erste Kur gegen saures Seewasser steht an

Die alte Ilse-Uhr mit dem Glockenspiel, die früher an der Hauptverwaltung der Bergbau AG stand, soll am neuen See wieder erklingen. Das ist der Wunsch vieler Räschener.

Doch für die Brücke zwischen der Vergangenheit und der Zukunft am See ist noch keine förderfähige Idee geboren. Das sagt Bürgermeister Thomas Zenker (SPD). Eine erlebbare neue Aufgabe für die Uhr gelte es weiter zu finden.

Erste Kur gegen saures Seewasser steht an

Die Erstbekalkung des noch sauren Großräschener Sees steht jetzt an. Die Ausschreibung für die Kalkkur läuft derzeit. Ursprünglich geplant war die erste Neutralisation für das Jahr 2022, bestätigt der Bürgermeister. Das Zeitfenster, in dem Fische erwartet werden können, sei derzeit noch unklar. Für den ersten Fischbesatz sind die Sanierer verantwortlich. Die Natur erobere den See aber auch sehr schnell.

Privatleute zeigen Mut zum Ferien-Domizil

Zunehmend zeigen Lausitzer auch in und um Großräschen den Mut, in Ferienwohnungen und -häuser zu investieren. 600 000 Übernachtungen hat das Seenland derzeit etwa. Die Reiseregion will dies verdoppeln. Und das ist ein realistisches Ziel, betont Seenland-Verbandsvorsteher Volker Mielchen. Auch der Bürgermeister lobt ausdrücklich das private Engagement. Die Kommune indes ergründet nun einen Campingplatz-Standort.