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| 01:04 Uhr

Erst im fünften Durchgang den Siegerkranz aufgegabelt

Schwarzbach.. In der Hitze des Sonntagnachmittags, kurz vor dem gewaltigen Regenguss, gingen 21 Reiter aus Schwarzheide, Peickwitz, Senftenberg, Lauchhammer, Arnsdorf, Niemtsch und Schwarzbach beim traditionellen Schwarzbacher Reiterfest an den Start, um die begehrten Siegerkränze im Kranzstechen und im Hahnschlagen zu erkämpfen.


Zum Kranzstechen hingen drei Eichenkränze im „Tor“ . Diese mussten die Reiter im schnellen Ritt mit einer Lanze aufspießen. Wem das gelang, der hatte beim rechten Kranz den dritten, beim mittleren den zweiten und beim schwierig aufzuspießenden linken Kranz den ersten Platz sicher.
Im ersten Durchgang konnte sich kein Reiter einen Kranz erobern. Im zweiten Lauf spießte Ralf Münnich den mittelsten auf und wurde Zweiter. Nach dem Schwarzheider ging Mandy Schöne aus Peickwitz auf ihrem 11-jährigen Pferd Fancy an den Start und der rechte Kranz konnte über die gedachte Ziellinie transportiert werden. Das war Platz drei. Im dritten und vierten Durchgang hatten die Reiter kein Glück. Christiane Noack aus Schwarzbach mit ihrem Stups hatte zwar den Siegerkranz auf der Lanzengabel, konnte ihn aber nicht festhalten. Erst im fünften Durchgang gelang es der letzten Starterin Ulrika Konzag auf ihrer vierjährigen Wilma, den Sieg nach Hause zu holen. "Ich freue mich, dass es bei der ersten größeren Aufgabe mit der Wilma gleich geklappt hat. Mit meinen Pferden Lorett und Mona konnte ich schon Preise erkämpfen, doch für die Friesin Wilma war heute Premiere", so die 22-j&au ml;hrige Maurermeisterin aus Peickwitz, die sich auch über die 400 Zuschauer freute. "Es werden jedes Mal mehr Zuschauer. Das gibt uns Schwung für weitere Feste des Dorfclubs", so die ehrenamtliche Bürgermeisterin Gabi Theiss. (bb)