ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:32 Uhr

Erneut weniger Arbeitslose im Süden

Senftenberg. Erneut eine gute Nachricht vom kreislichen Arbeitsmarkt: Die Anzahl der Arbeitslosen ist auch im Monat September gesunken. Die Geschäftsstelle Senftenberg der Agentur für Arbeit verzeichnet für den Süden des Landkreises einen Rückgang um 295 Personen auf jetzt 6593. mf

Die Quote erreichte mit 14,9 Prozent (im August 15,6 Prozent) einen positiven Wert wie schon ewig nicht. Da sich auch in den anderen Agenturkreisen der Trend fortgesetzt hat, bleibt Senftenberg weiterhin Schlusslicht hinter Finsterwalde (13,8) und Forst (12,8). Ganz vorn liegen erneut Luckau (6,3), Lübben (7,7) und Cottbus (10,3). Lübbenau (11,3) hält sich ebenfalls gut. Der Durchschnitt der Arbeitslosenquote im Agenturbezirk beträgt 11,5 Prozent. “Als ich vor mehr als zwei Jahren angetreten bin, wurde ich gefragt, ob wir eines Tages die 20-Prozent-Marke unterschreiten. Ich habe gesagt, dass wir das bald erreichen werden„, zeigt sich der Senftenberger Agenturleiter Sven Mochmann fast zufrieden. Denn: “Der Arbeitsmarkt hellt sich weiter auf. Aber wir haben nach wie vor zu viele Menschen, die keiner Beschäftigung nachgehen.„

Optimistisch stimmt ihn der anhaltende Zuwachs an freien Stellen. Deren Anzahl ist im September um 94 auf 424 gestiegen. Die Arbeitgeber haben im Vormonat 242 zu besetzende Jobs gemeldet, 111 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar 2010 sind 1507 freie Stellen angezeigt worden.

Allerdings ist die Bewegung auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor groß. Im September haben sich nicht weniger als 1009 Personen arbeitslos gemeldet. Im Gegenzug konnten über alle Altersgruppen hinweg 1306 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Um noch mehr Suchende in Lohn und Brot zu bringen, hat die Senftenberger Agentur eine Jobtour aufgelegt. Letzte Station ist am 5. Oktober von 9 bis 18 Uhr Ortrand (Rathaus). Die Mitarbeiter bringen 180 freie Stellen mit.

Immer mehr Leute, so Sven Mochmann, wollen gern in ihre Heimat zurückkehren und fragen nach Arbeit. “Sie wollen jedoch nur zurückkommen, wenn sie mit der neuen Arbeit auch ihre Familie ernähren können„, schränkt der Agenturchef ein.