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| 18:26 Uhr

Kirche
Erneuerung der Gedanken

Senftenberg. Über die Macht von guten und von bösen Gedanken.

Der Gedanke ist eine starke unsichtbare Kraft. Darum sagt der Apostel Paulus, dass wir unsere Gedanken immer wieder erneuern. Wer reine Gedanken hat, spricht mit viel Kraft und hinterlässt einen starken Eindruck im Geist des Zuhörers. Wie unsere Gedanken sind, so ist unser Leben. Wenn wir Erhabenes denken, wird unser Charakter allmählich edel. Wenn wir über Mut nachdenken, wird unsere Lebenshaltung mutig werden. Genauso verhält es sich mit Reinheit, Geduld, Liebe, Vertrauen, Barmherzigkeit und Selbstbeherrschung. Wenn wir niedrig, ängstlich, wütend, lieblos und hoffnungslos denken, wird sich eine pessimistische Lebenseinstellung in uns bilden. Die Kraft unseres Körpers und des Geistes, unser Erfolg im Leben und die Freude, alles hängt von der Eigenschaften unserer Gedanken ab. Ein guter Gedanke erzeugt dreifachen Segen. Zuerst verleiht er dem, der ihn denkt, einen inneren ausgeglichen Frieden. Zweitens nützt er dem, über den gedacht wird. Letztlich nützt er der ganzen Menschheit, da die allgemeine geistige Atmosphäre verbessert wird.

Ein schlechter Gedanke jedoch ist ein dreifacher Fluch. Zuerst schadet er dem Denkenden, denn er verletzt seinen inneren Frieden. Zweitens schadet er dem Menschen, den er mit seinen negativen Gedanken belastet. Letztlich schadet er der ganzen Menschheit, denn er verdirbt die geistige Atmosphäre.
Gedanken sind die Quelle aller Taten. Wenn wir alle schlechten Gedanken zu Beginn ausrotten können, dann sprechen oder tun wir nichts Böses. Zuerst kommt ein schlechter Gedanke in den Geist. Allmählich fasst er, wenn ihm kein Widerstand geleistet wird, im Geist festen Fuß. Gedanken werden durch Wiederholung stärker. In dem Augenblick, in dem sie kommen, bemühen wir uns, unseren Geist auf einen göttlichen Gedanken zu richten. .

Tiefes Denken benötigt intensive Übung. Sinnvolle Gedanken sind die Sprungbretter zu spirituellem Wachstum und Fortschritt.

Pfarrer Dr. Thomas Olickal Francis