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| 16:24 Uhr

Aufgesessen zur Ortrander Amtsradeltour
Erkundungstour von Frauendorf nach Frauendorf

70 Männer, Frauen und Kinder haben am Sonntag das Amt Ortrand per Fahrrad erkundet.
70 Männer, Frauen und Kinder haben am Sonntag das Amt Ortrand per Fahrrad erkundet. FOTO: Mirko Sattler
Frauendorf. Bürgermeister zeigen beim 3. Amtsradeln den Pedalrittern, wohin das Steuergeld geflossen ist. Von Mirko Sattler

Bei herrlichem Sonnenschein haben sich 70 Radfahrbegeisterte auf den Weg von Frauendorf nach Frauendorf gemacht. Amtsdirektor Kersten Sickert ging am Start davon aus, dass sich weitere hinzu gesellen. Zum nunmehr dritten Mal startete die Amtsradeltour.

„Federführend war in diesem Jahr die Gemeinde Frauendorf“, so deren Bürgermeister Mirko Friedrich. „Mit der Tour wollen wir den Leuten zeigen, wohin das ganze Steuergeld geflossen und was alles in letzter Zeit geschaffen worden ist.“ In Frauendorf etwa wurden unter anderem die neuen Gehwege, der Radweg und die neuen Häuser gezeigt.

Angeführt vom Amtsdirektor Kersten Sickert ging es von Frauendorf kommend über die jüngste Investition im Amt: die Ortsverbindungsstraße Frauendorf - Lindenau. Sie wurde mit 75-prozentiger Förderung erneuert. Vorbei am  Solarpark Lindenau radelte der Tross über den Fleckweg in Richtung Tettau. Fast zwei Kilometer wird dabei durch einen von der Natur geschaffenen Tunnel gefahren.

In Tettau erklärte Rainer Lesche am Kindergarten, der saniert und erweitert wurde, die wesentlichen Details den Besuchern. Weitere Stationen waren die neue Mehrzweckhalle in Lindenau und die Feuerwehr auf dem Gutshof in Großkmehlen. Durch Mausewitz ging es dann zum Freibad Ortrand, wo es Mittagessen gab. „Nach der Pause fahren wir weiter nach Kroppen. Bei uns angekommen, werde ich kurz etwas über das alte Gerätehaus der Feuerwehr und die Kirche erzählen“, kündigte Bürgermeister Rainer Krämer an. „Zum Schluss gibt es noch einen Ausblick in die Zukunft, speziell zu der 190 000 Euro-Förderung, mit der wir im Park zum Beispiel die Behindertentoilette erneuert, im Frühjahr eine Sichtachse geschaffen haben und bis September die Gehwege erneuern werden.“

Gut 75 Prozent der Teilnehmer der Amtsradeltour sind nach Einschätzung des Amtsdirektors Kersten Sickert Stammgäste. Zu den restlichen 25 Prozent zählt Ulrich Richter. „Wir von unserer Sportgruppe sind zum ersten Mal dabei. Ich möchte erfahren, was in der letzten Zeit alles passiert ist im Amtsgebiet“, begründete der 78-jährige Ortrander. Mit seinen neun Mitstreitern der Rad- und Wandergruppe tritt er einmal im Monat schon mal 60 Kilometer in die Pedale. So waren sie zum Beispiel am Senftenberger See, dem Grünewalder Lauch oder am Schloss Moritzburg.

Dietmar Reichelt aus Großkmehlen, der in der Woche schon mal 60 Kilometer am Stück fährt, ist bei der diesjährigen Tour ebenfalls zum ersten Mal dabei. „Wenn es per Rad durchs Amt geht, muss man mal dabei sein“, sagte der 61-Jährige, der den Eindruck hat, die Tour ist eine gemütliche Sache. Am Nachmittag wieder im Vereinshaus in Frauendorf angekommen, warteten der Traditionsverein mit Kaffee und Kuchen sowie die Fußballübertragung des WM-Finales auf die Pedalritter.