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| 18:00 Uhr

Energetische Sanierung ist gestartet
Am Feuerwehr-Technikzentrum geht’s bei der Fassade voran

Die Bauarbeiten zur energetischen Sanierung des FKTZ werden unter Weiternutzung des Gebäudes realisiert.
Die Bauarbeiten zur energetischen Sanierung des FKTZ werden unter Weiternutzung des Gebäudes realisiert. FOTO: Landkreis OSL
Großräschen. Am Feuerwehr- und Katastrophenschutztechnischen Zentrum (FKTZ) des Landkreises in Großräschen laufen seit August Bauarbeiten zur energetischen Sanierung des Bauwerkes. Nachdem 2016 an diesem Standort die Rettungswache neu gestaltet wurde, wird nun die äußere Hülle des Bestandsgebäudes saniert, teilt OSL-Sprecher Stephan Hornak mit.

Dieser erste Bauabschnitt der geplanten Neugestaltung des Gesamtkomplexes soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Aus Mitteln des Förderprogramms „Kommunalinvestitionsfördergesetz“ werden die Fassade und Fenster, das Dach und die Heizung nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung auf den neuesten Stand gebracht. Die Fassade erhält in Anlehnung an die Gestaltung der Rettungswache eine neue Farbgestaltung in Grau/Dunkelrot. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Damit wird die Strategie der energieeffizienten Gebäudebewirtschaftung weiter konsequent umgesetzt, so Hornak.

Der Landkreis hatte im vergangenen Jahr auch das angrenzende Grundstück und Gebäude käuflich erworben. Um den aktuellen Anforderungen an die Ausbildung der Feuerwehren zu entsprechen und für die neuen Aufgaben im Katastrophenschutz notwendige Räumlichkeiten bereitzustellen, wird die räumliche Struktur in beiden Gebäuden neu gegliedert. Die Baugenehmigung liegt vor, mit den Arbeiten im Innenbereich wird 2019 begonnen. Danach folgen die Sanierung der Außenhülle des neu erworbenen Gebäudes und die Gestaltung der Außenanlagen. Das gesamte Gebäude soll über eine Notstromanlage versorgt werden können. „Für diese Maßnahmen muss der Landkreis eigene Haushaltsmittel einsetzen, die in der gegenwärtig laufenden Haushaltsplanung für 2019 und 2020 vorgesehen sind“, so Stephan Hornak. Für die aktuell begonnene energetische Sanierung des Bestandsgebäudes werden etwa eine Million Euro veranschlagt, wobei der größte Teil aus Fördermitteln des Bundes und des Landes stammt.