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| 21:48 Uhr

Lausitzer Seenland
Entscheidung zum Barbarakanal wird im März erwartet

 Der Barbarakanal zwischen dem Geierswalder und dem Partwitzer See bleibt auch im Jahr 2018 für Boote und Schiffe geschlossen.
Der Barbarakanal zwischen dem Geierswalder und dem Partwitzer See bleibt auch im Jahr 2018 für Boote und Schiffe geschlossen. FOTO: Peter Radke / foto-radke@gmx.de Fotograf
Senftenberg/Geierswalde. In rund fünf Wochen soll klar sein, ob der Wasserweg zwischen Geierswalder und Partwitzer See endlich die wasserrechtliche Genehmigung der Landesdirektion Dresden erhält und für schiffbar erklärt werden kann.

Voraussichtlich bis Ende März soll die wasserrechtliche Prüfung des Barbarakanals abgeschlossen sein, informiert Ingolf Ulrich von der Landesdirektion Dresden als verantwortliche Behörde. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) hatte am 30. Januar den Antrag gestellt. „Verbindliche Auskünfte zur technischen Fertigstellung sind damit auch erst Ende März 2019 möglich“, erklärt Ulrich. Zunächst müsse das Prüfergebnis abgewartet werden. Letztendlich werde erst in rund fünf Wochen feststehen, ob noch weitere Arbeiten am Seenland-Wasserweg notwendig seien oder ob Genehmigung und damit die Freigabe erteilt werden könnten.

Indes wird auch an der Schiffbarkeitserklärung für den Barbarakanal sowie Teilen des Partwitzer Sees gearbeitet. Die dafür notwendige Verfügung wurde von der Landesdirektion Dresden erstellt. Falls es bis Ende März keine Einwände oder Bedenken gibt, erfolge anschließend die Bekanntmachung.

Die Touristiker warten auf die Freigabe von Kanal und See. Beispielsweise Petra Löwa von der Reederei Löwa: „Das wäre natürlich super, könnten wir mit unserem Fahrgastschiff Aqua Phoenix endlich durch den Barbarakanal auf den Partwitzer See fahren. Das kribbelt schon irgendwie in den Fingern.“ Bislang verkehrt das Schiff ausschließlich auf dem Senftenberger und dem benachbarten Geierswalder See.

(trt)