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Wahl in Lauchhammer
Einspruch gegen die Stichwahl in Lauchhammer

Lauchhammer. Gegen die am Sonntag stattgefundene Bürgermeister-Stichwahl in Lauchhammer ist Einspruch eingelegt worden. Bis zum 14. März muss die Stadtverordnetenversammlung die Entscheidungen zur Gültigkeit der Wahl treffen.

Gegen die am Sonntag stattgefundene Bürgermeister-Stichwahl in Lauchhammer ist Einspruch eingelegt worden. Das bestätigt Wahlleiterin Andrea Mende auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Demnach wurde gleich zu Wochenbeginn ein Einspruch gegen den Verlauf der Stichwahl erhoben, die am Sonntag der amtierende Bürgermeister Roland Pohlenz (parteilos) mit einer hauchdünnen Mehrheit für sich entschieden hatte. Wer diese Wahl nun anfechten will und was genau am Wahlablauf kritisiert wurde - dazu gab Andrea Mende mit Verweis auf das laufende Verfahren nichts bekannt.

Die Entscheidung zur Gültigkeit der Wahl muss am 14. März die Stadtverordnetenversammlung Lauchhammer treffen. Die Wahlleiterin muss an diesem Tag eine Stellungnahme zu allen Wahleinsprüchen vorlegen. Laut Gesetz können Wahleinsprüche noch bis zu zwei Wochen nach Bekanntmachung des Wahlergebnisses erfolgen.

Der offizielle Amtsantritt des alten und neuen Bürgermeisters steht jedoch erst im Mai auf dem Plan. Bis zum 5. Mai dauert die jetzige Amtszeit von Roland Pohlenz, ab 6. Mai beginnt die neue.