Kinder, wie die Zeit vergeht. Bereits zum zehnten Mal wird im beschaulichen Dörrwalde das Sternenfest gefeiert. Wie immer, am Vorabend des 3. Advent, wie immer in der geschmückten und gemütlich eingerichteten Kirche, mit kulinarischen Gaumenfreuden, Musik und mit kleinen Attraktionen im Freien. „Über einer Feuerschale kann Stockbrot gebacken werden“, informiert Toralf Schmidt von der veranstaltenden Kirchengemeinde.

Dass am Sternenfest inzwischen auch die Ortsfeuerwehr und der Dorfverein mitwirken, macht er an der Ausrichtung der Zusammenkunft fest, die den Charme eines großen Advents-Familien-Treffens trägt. Viele Dörrwalder lassen sich diesen schönen Abend in und an der Kirche nicht entgehen, bestätigt Astrid Subatzus. „Wir laden auch dieses Jahr alle herzlich ein: zum Hören, zum Singen, zum Genießen, zum Riechen, zum Lachen, zum Reden…“, macht sie Appetit auf einen Besuch. Wer kann, bringt sich ein, bäckt Kuchen, betreut den Grillstand oder macht sich an anderer Stelle nützlich, so die Mitinitiatorin.

Konzerte nicht nur im Sommer

Doch wie ist es eigentlich zu den Dörrwalder Sternenfesten gekommen? Das Schlüsselerlebnis liegt über ein Jahrzehnt zurück und ist auf die regelmäßigen Konzerte der Musikschule von Urte Schütz (Großräschen) zurückzuführen. Bis zu 30 musizierende Mädchen und Jungen – auch Schützlinge genannt – sind regelmäßig in Sommerkonzerten in der Dörrwalder Kirche zu erleben. Vor zehn Jahren wurde die Idee geboren, zusätzlich ein Adventskonzert ins Leben zu rufen. „Dieses hat sich etabliert und wird es auch am Samstag, 14. Dezember, geben“, kündigen Astrid Subatzus und Toralf Schmidt an.

Mit Märchenerzählerin

Ab 14.30 Uhr werden die „Schützlinge“ ihre Zuhörer unterhalten, darunter viele Familienangehörige. Von 16.30 bis 17.30 Uhr entführt Monika Auer, die Mutter aller Lausitzer Märchenerzählerinnen, große und kleine Besucher in „ihre“ Märchenwelt. Ausklingen wird das Sternenfest bei Kerzenschein, wärmenden Getränken, Grillwurst und passend zum Fest, mit selbstgebackenen Sternenplätzchen.