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| 01:03 Uhr

Eingesperrten Pechvogel aus Zwangslage gerettet

Klettwitz.. Ein 35-jähriger Mann hat sich gestern in Klettwitz selbst der Freiheit beraubt. Gegen 5.30 Uhr stellte er seinen Kleintransporter vor dem Sparkassen-Pavillon ab. Etwa zwei Meter von der Eingangstür entfernt.

Als er den Geldautomaten bediente, hörte er plötzlich einen lauten Knall. Sein Gedanke: Es musse jemand gegen den Pavillon gefahren sein. Mit Erstaunen sah er, dass es sein eigenes Fahrzeug war. Der 35-Jährige hatte vergessen, die Feststellbremse zu betätigen oder einen Gang einzulegen. „Der Transporter machte sich selbstständig und blockierte die nach außen zu öffnende Tür. Dabei zerbrach eine Glasscheibe“ , klärt Polizeisprecher Dietmar Badack zu dem Fall auf. Nach etwa einer halben Stunde - Geld hatte der Mann schon, sein Handy und die Zeitung lagen im Kleintransporter - näherte sich ein Lieferfahrzeug. Durch Rufen und Klopfen machte der seiner Freiheit Beraubte auf sich aufmerksam. Der Lieferwagen-Lenker fuhr den Transporter zurück. So konnte der gerettete Pechvogel „die Sparkasse“ verlassen. Er zeigte den Schaden selbst an. Die Ordnungswidrigkeit wurde mit einem Verwarngeld geahndet. „Die Freiheitsberaubung wird seitens der Polizei nicht verfolgt“ , versichert Schutzbereichssprecher Dietmar Badack. (red)