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Eine Wohnkolonie auf kirchlichem Grund

Im Jahr 1910 entstand auf Initiative von Pastor Theodor Schmidt und des evangelischen Arbeitervereins die erste neue Wohnsiedlung am südlichen Stadtrand von Ruhland. Gebaut wurde die Kolonie auf kirchlichen Boden.

Seit 1926 trägt die Hauptstraße östlich der Ruhlander Bahn auch den Namen von Pfarrer Schmidt.

Zwischen 1921 und 1923 wuchs dann auf der westlichen Seite des Schwarzwassers die Siedlung Schönburgsau empor. Benannt ist die Kolonie nach Ulrich Prinz von Schönburg-Waldenburg. Er übergab den bauwilligen Siedlern nach dem Ersten Weltkrieg ein Waldgebiet zur Bebauung.

Am linken Ufer des Schwarzwassers hatte der Heimatverein schon im Jahr 1908 zwischen der Matzmühle und der Herschenzmühle einen Promenadenweg, den Prin-zess-Luisen-Weg, gebaut. 1949 erfolgte die Umbenennung in Geschwister-Scholl-Weg. Am 26. März 1922 wurde am Promenadenweg der Ruhlander Heldenhain zum Andenken an die 102 Kriegsopfer des Städtchens eingeweiht.
In der Stadtchronik blätterte Heimatkundler Horst Bormann