(ab) Mit dem „Blauen Wunder“ vom Lausitzring soll ein Stück Lausitzer Bergbaugeschichte in absehbarer Zeit  in die Luft gesprengt werden.  Der letzten Reise  des Schaufelradbaggers  aus dem früheren Tagebau  Meuro haben die  Hauptausschüsse  der Parlamente in Großräschen und Schipkau  bereits zugestimmt. Letzter im Bund der drei Eigentümer ist die Stadt Senftenberg.  Bürgermeister Andreas Fredrich (SPD) hat  die Stadtverordneten der Kreisstadt bereits im Jahr 2017 darüber informiert, dass  eine Generalüberholung der Landmarke aufgrund des Erhaltungszustandes  keinen Sinn mehr mache. Im Hauptausschuss der Senftenberger Stadtverordnetenversammlung hat es zur beabsichtigen Sprengung   jedoch noch keine  Positionierung gegeben. Das bestätigt Stadtsprecher  Andreas Groebe.  In der Gemeinde Schipkau, die das Tagesgeschäft der Bewirtschaftung des Baggers führt,  wird  zwischenzeitlich weiter daran gearbeitet, das weitere Vorgehen abzustimmen.  Der Kontakt zu Abbruch-Spezialisten ist geknüpft.  „Wahrscheinlich wird der  3000-Tonnen-Gigant in die Luft gesprengt“, bestätigt Schipkaus Bauamtschef  Martin Konzag.