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| 13:43 Uhr

Übrigens
Ein Stopp am Stoppschild

FOTO: Steffen Rasche
Viele Autofahrer ärgern sich über unfreiwilliges Anhalten. Beispielsweise an roten Ampeln, bei Verkehrsstockungen und an geschlossenen Bahnschranken. Von Torsten Richter-Zippack

Nun, diese Halte lassen sich halt nicht vermeiden, ohne ein größeres, meist teures, bisweilen auch schmerzhaftes oder sogar lebensbeendendes Chaos zu verursachen. Anders sieht es dagegen mit Verkehrszeichen aus, die Autos und weitere Fahrzeuge zum Anhalten zwingen. Beispielsweise Stoppschilder. Die achteckigen Tafeln mit den vier weißen Buchstaben auf rotem Grund mögen zwar interessant aussehen, doch deren Sinn scheint zweifelhaft. Denn laut Straßenverkehrsordnung müssen alle Verkehrsteilnehmer an der sogenannten Haltlinie anhalten. Diese kann sich von der eigentlichen Kreuzung mehrere Meter entfernt befinden. Ich stoppe also einfach mal so, obwohl ich die Hauptstraße gar nicht einsehen kann. Erst nach dem Stillstand des Fahrzeuges darf dieses vorsichtig bis zur Sichtlinie weiter rollen. Worin soll da der Sinn liegen? Mal kurz zur Ruhe kommen, um durchzuatmen? Doch Vorsicht: Wer Stoppschild und Haltelinie einfach ignoriert, ist mit zehn Euro dabei, vorausgesetzt, es kommt niemand zu Schaden. Also, ob sinnvoll oder nicht: einfach am Stoppschild einen kleinen Stopp einlegen. Und mal nicht ärgern.