Bislang sind weder Amt noch Gemeinde damit an die Öffentlichkeit gegangen, weil der Investor das nicht gewünscht habe, so Sickert weiter.

Die Anlagen werden dieser Tage aufgebaut, noch in diesem Jahr soll dort Strom produziert werden. Wie Kersten Sickert betont, sei die Fläche an den Investor verkauft worden. Die Einnahmen, die Sickert nicht beziffern möchte, sollen komplett der Gemeinde Lindenau zugutekommen. Sie werden laut des Amtsdirektors den Gemeindehaushalt sanieren und weitere Investitionen möglich machen. Auch Lindenaus Bürgermeister Jürgen Bruntsch ist froh über die Lösung. “Wir haben einen guten Partner zu guten Konditionen gefunden„, sagt er. Auch er will keine genauen Summen nennen. Durch die Einnahmen hofft Bruntsch, in den nächsten Jahren mehr in die Infrastruktur investieren zu können. Dafür gebe es seit längerem eine Prioritätenliste. Unter anderem stünde der Straßenbau in der Hauptstraße an. Auch die Turnhalle wird wieder zum Thema, so Lindenaus Ortschef. In den vergangenen beiden Jahren habe Lindenau unter großen Anstrengungen einen ausgeglichenen Haushalt zustande bekommen. Nun hofft Jürgen Bruntsch, dass die Gemeinde auch über die nötigen Eigenmittel verfügt, um auch Fördergelder in Anspruch nehmen zu können.

Das Gewerbegebiet in Lindenau fristete über mehr als ein Jahrzehnt ein trauriges Dasein. Das 6,5 Hektar große Gelände war bereits in den 1990er-Jahren erschlossen worden. Es hatte sich jedoch nie ein Gewerbebetrieb angesiedelt. skl