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| 01:13 Uhr

Durch üppiges Grün und goldgelbe Rapsfelder geradelt

Tettau.. Bei vielen Naturfreunden hat die Baumblütenwanderung in Tettau inzwischen einen festen Platz im Terminkalender. Auch die sechste am vergangenen Sonntag war sehr gut besucht und vom Heimatverein bestens vorbereitet und durchgeführt. Rudolf Kupfer

Üppiges Grün, goldgelb blühende Rapsfelder und gutes Wetter gaben dieser Wanderungen in den Frühling den schönsten Rahmen.
Sichtbar wurde an diesem Tag, wie gut es der Gemeinde Tettau in Eigeninitiative gelungen ist, mit dem Pflanzen vieler Bäume ihr Dorf noch lebendiger und sehenswerter zu machen. Es ist schon eine anerkennenswerte Leistung, dass es dem Vorsitzenden des Heimatvereins Kurt Schmaler in den vergangenen Jahren gelungen ist, 120 verschiedene Baumarten im Ort anzupflanzen. Während die Kaiserlinden, die Japanischen Nelkenkirschen, die rot blühenden Kastanien u. a. prächtig gedeihen, hat der Mammutbaum starke Probleme mit den hiesigen Standortbedingungen.
Teilnehmer wie Jürgen Goller aus Arnsdorf, der das erste Mal dabei war, staunte über das, was in Tettau geschaffen wurde. Viel Wissenswertes vermittelte bei der Wanderung der Chef einer Baumschule aus Priestewitz, Hans Jörg Winkler. Der Fachmann freute sich darüber, dass er hier in Tettau den Exkursionsteilnehmern so viele Raritäten vorstellen konnte, wie Schnurbäume, Kuchenbäume und Tulpenbäume.
Er ist nicht der Meinung, wie einige Naturschützer, nur heimische Gehölze in die Landschaft zu stellen. Er meint, gerade diese Artenvielfalt, wie sie in Tettau zu finden ist, sei sehr reizvoll und bietet große gestalterische Möglichkeiten. Über die gute Entwicklung der Alleebäume, der Streuobstwiesen und der anderen Grünbereiche im Ort freut sich Monika Nitzsche aus Lindenau und vor allem darüber, dass hier über Jahre so zielstrebig mit Erfolg gearbeitet wurde.
Bisher war sie bei fast allen Baumblütenwanderungen in Tettau dabei. Auch im nächsten Jahr will sie wieder mitradeln. Darüber, dass der Heimatverein von Tettau jedes Jahr aufs Neue so anspruchsvolle Baumblütenwanderungen durchführt, ist der Bürgermeister Siegmar Petrenz recht froh. Er, wie alle anderen Teilnehmer, hoffen auf die 7. Exkursion im nächsten Jahr. Ein Teilnehmer meinte sogar, dass die Leistungen bei der Grüngestaltung in Tettau, im Rahmen der möglichen Landesgartenschau in Lauchhammer genutzt werden sollten.