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| 03:00 Uhr

Duale Studiengänge immer beliebter

Wissenschaftsministerin Martina Münch betont am Mittwoch in Senftenberg die wachsende Attraktivität dualer Studienangebote.
Wissenschaftsministerin Martina Münch betont am Mittwoch in Senftenberg die wachsende Attraktivität dualer Studienangebote. FOTO: jag
Senftenberg. Duale Studiengänge werden immer beliebter in Brandenburg und in der Lausitz. Während es vor fünf Jahren gerade einmal vier Angebote gab, sind es heute 26. Jan Augustin

Weitere sollen folgen. Das kündigte Brandenburgs Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) beim zweiten Regionalforum "Duales Studium in Brandenburg" am Mittwoch auf dem Senftenberger BTU-Campus an. Die Lausitzer Universität bietet mittlerweile gemeinsam mit 37 Kooperationspartnern aus der Wirtschaft duale Studienmöglichkeiten in den Bachelor-Studiengängen Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen in Senftenberg an sowie im Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen in Cottbus. Insgesamt gibt es an der BTU derzeit mehr als 50 duale Studienplätze in den Ingenieurwissenschaften sowie 120 in den Gesundheitsstudiengängen.

Münch betonte die wachsende Attraktivität dualer Studienangebote. "Durch den Ausbau dualer Studienformate wollen wir Studien interessierte mit praxis- und berufsnahen Angeboten ansprechen und damit auch zur Fachkräftesicherung im Land beitragen." Um den Ausbau zu unterstützen, ist die Agentur Duales Studium Land Brandenburg ins Leben gerufen. Für deren Arbeit und für neue Angebote an den Hochschulen werde das Land bis 2019 sechs Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die Regionalforen sollen zusätzlichen Schwung in den Prozess bringen. "Ein wichtiges Ziel dabei ist, für mehr kleinere und mittlere Unternehmen Möglichkeiten der Beteiligung an dualen Studienformaten zu schaffen und damit zusätzlich die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und regionaler Wirtschaft auszubauen", sagte Martina Münch.

Um das Angebot dualer Angebote auszubauen, überreichte die Ministerin gestern einen Förderbescheid über 193 000 Euro an BTU-Vizepräsident Prof. Dr. Matthias Koziol.